Neues "Spielnest" in Sichtweite von altem Horst
Der Storch zieht aus

Bild: Hartl
Lokales
Hahnbach
19.08.2014
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Warum es dem Storch in seinem angestammten Horst auf dem Amberger Tor nicht mehr gefällt, weiß auch Ornithologin Oda Wieding vom Landesbund für Vogelschutz nicht. Fakt aber ist, dass Meister Adebar von Zuhause ausgezogen ist und drüben, in Sichtweite, auf dem Dachfirst der Pfarrkirche St. Jakobus, ein neues Nest gebaut hat.

Das ist ein sogenanntes Spielnest", weiß Wieding aus vielen Beobachtungen ähnlicher Verhaltensweisen. "Das kommt öfter mal vor."

Das Hahnbacher Storchenpaar zeigte sich in den vergangenen Jahren recht heimatverbunden. "Das sind zwei langjährige Überwinterer", erklärt Wieding. Die Störche hätten heuer gebrütet, allerdings erfolglos. Nachwuchs habe es - wie auch schon im Jahr 2013 - nicht gegeben.

Es sei nicht auszuschließen, dass das "Spielnest" in der Nachbarschaft im nächsten Frühjahr Artgenossen anlockt. Dass sich ein zweites Brutpaar in Hahnbach ansiedelt, hält die LBV-Expertin aber dennoch für unwahrscheinlich. "Ich glaube nicht, dass das Revier für zwei Paare reicht", sagt Oda Wieding.
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