14.06.2017 - 20:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

CSA stimmt sich auf die Bundestagswahl ein Rente als große Herausforderung

Auf den Bundestagswahlkampf hat sich die Christlich Soziale Arbeitnehmerunion (CSA) bei ihrer Jahreshauptversammlung in der Frohnberg-Gaststätte eingestimmt.

CSA-Kreisvorsitzender Uwe Friedrich (hinten, Dritter von links) zeichnete langjährige Mitglieder aus (vorne, von links) Günter Graf, Ingrid Luber und Alfred Schorner. Es gratulierten (hinten, von links) der stellvertretende CSA-Landesvorsitzende Oliver Antretter, CSU-Ortsvorsitzender Georg Götz, Bürgermeister Bernhard Lindner, ASP-Vorsitzender und Bundestagskandidat Andreas Otterbein sowie CSU-Kreisvorsitzender Harald Schwartz. Bild: ufh
von Autor UFHProfil

Kreisvorsitzender Uwe Friedrich ließ zunächst das vergangene Jahr Revue passieren. Dann richtete er den Blick nach vorn: Die zuletzt drei gewonnenen Landtagswahlen seien ein positives Zeichen für die Bundestagswahl im Herbst.

Als Hauptredner des Abends ging der stellvertretende CSA-Landesvorsitzende Oliver Antretter auf die Altersarmut ein. Er skizzierte die fatale Situation vieler Witwen. Über ein Drittel der Menschen in Bayern gehe davon aus, dass die Rente nicht mehr reichen wird. In den vergangenen 15 Jahren sei diese zwar um 90 Euro gestiegen, doch habe im gleichen Zeitraum die Kaufkraft um 180 Euro abgenommen, betonte Antretter. Damit hätten Rentner heute 15 Prozent weniger Einkünfte als zur Jahrtausendwende. Der Generationenvertrag vor 60 Jahren habe vorgesehen, dass drei Beitragszahler einen Rentner "finanzieren" - heute seien es aber nur noch zwei.

Antretter sprach sich dafür aus, die betriebliche Altersvorsorge weiter zu forcieren und die Vertragsübernahme bei Arbeitgeberwechsel zu vereinfachen. Auch kann er sich vorstellen, den Solidaritätszuschlag zur Stützung der Rente zu verwenden. Die Lösung des Rentenproblems sieht er als große Herausforderung für die künftige Bundesregierung.

Bundestagskandidat und ASP-Vorsitzender Andreas Otterbein aus Kastl merkte an, das Land brauche eine starke CSU, die auch mal deutlich sage, was nicht funktioniert. Er bitte die CSA-Mitglieder deshalb um ihre Zweitstimme für die CSU bei der Bundestagswahl.

Bürgermeister Bernhard Lindner erläuterte die Geschichte der Frohnberg-Wallfahrt und gab Einblick in seine Gemeinde. Hier werde viel in die Infrastruktur investiert. Die Nachfrage nach Bauland sei sehr groß. Man wolle die Barrierefreiheit vorantreiben - als nächstes beim Hallenbad. Von einer Umfrage "60+" erwarte man viele Impulse.

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