Marktgemeinderat befasst sich mit Kauf eines neuen Löschgruppenfahrzeugs für FFW Hahnbach
44 Jahre auf dem Buckel

Äußerlich sieht man ihm sein Alter nicht an: Aber das Tanklöschfahrzeug der FFW Hahnbach ist inzwischen 42 Jahre alt. Ein Ersatzkauf steht an - allerdings nur mit interkommunalen Beschaffungspartnern. Bild: ibj
Politik
Hahnbach
23.08.2017
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Intensiv beschäftigte sich der Marktgemeinderat mit dem Antrag der FFW Hahnbach zur Ersatzbeschaffung für das inzwischen 42 Jahre alte Tanklöschfahrzeug TLF16/25. Zur Sicherstellung des Brandschutzes im Gemeindebereich wird seitens der Feuerwehr der Zeitraum ab 2019 gewünscht.

Nach eingehender Bewertung der in Frage kommenden Fahrzeugtypen hinsichtlich von Einsatzwert, Kosten und langfristiger Fortschreibung sprachen sich die Räte für den Kauf eines Löschgruppenfahrzeugs mit Katastrophenschutzausstattung mit 2500 Liter Wassertank (LF 20 KatS) mit Gesamtkosten von rund 340 000 Euro aus. Ziel ist dabei eine interkommunale Beschaffung dieses Fahrzeugtyps zusammen mit einer anderen Kommune, um einen günstigeren Preis in der Ausschreibung zu erzielen und die erhöhte Förderung in Anspruch zu nehmen. Daher müsse vor einer Festlegung des Zeitablaufs eine Kommune gefunden werden, die den Kauf eines identischen Autos plant.

Ausbau der Kernwege

Die Übernahme einer Kostenbeteiligung und die finanzielle Eigenleistung der Teilnehmergemeinschaft für den Ausbau der Kernwege Hahnbach - Kümmersbuch und Hahnbach - Süß wurde vom Marktgemeinderat einstimmig abgesegnet. Im Förderprogramm des Amts für Ländliche Entwicklung liegt der Satz für den Zuschuss bei 85 Prozent.

Da aber beide Trassen als Gemeindeverbindungswege gewidmet sind, wurden diese im Nachgang mit der Koppelung einer zusätzlichen zehnprozentigen Kostenbeteiligung durch die Gemeinde in das Förderprogramm aufgenommen. Der Marktgemeinderat sprach sich für die Übernahme dieser höheren Eigenbeteiligung von insgesamt 25 Prozent aus. Neben diesen beiden Wegen sind aus dem Bereich der Marktgemeinde noch die zwei interkommunalen Verbindungen zwischen Mausdorf in Richtung Burgstall (Gemeinde Gebenbach) sowie zwischen Mimbach und der Kreisstraße AS 31 (Stadtgebiet Hirschau) im Verfahren. Bei beiden Wegen ist der Grunderwerb noch nicht abgeschlossen und die Planung deshalb noch nicht umsetzungsreif. So musste das ursprünglich für die erste Umsetzungsphase vorgesehene Projekt Mausdorf-Burgstall hintangestellt werden.

Grunderwerb gesichert

Als Ersatz gelangte der Weg Hahnbach-Süß nach vorne, da hier der Grunderwerb gesichert war. Sobald die Verhandlungen für die zwei interkommunalen Trassen abgeschlossen werden können, gelangen diese auch in die Umsetzungsphase. Zusammen mit weiteren Wegen aus den Gemeinden Poppenricht, Gebenbach und Hirschau werden diese ebenfalls aus dem Kernwege-Fördertopf bedient.
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