31.05.2017 - 20:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

Erstkommunion in Hahnbach: Auftrag an alle: mit Jesus in Verbindung bleiben.

Ein Baby bei der Kommunion? Die kleine Elisa bekam keine Hostie, sondern wurde in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Renate Werner an der Orgel und Lena Schmalzl mit der Trompete eröffneten den Gottesdienst zur Erstkommunion, bei dem heuer eine Taufe stattfand.

Bei der Erstkommunion wurde Elisa getauft
von Autor MMAProfil

(mma) Die Singgemeinschafft St. Jakobus unter Jana Müller und Instrumentalisten mit Rita Weiß begleiteten musikalisch die Messe. Die Mädchen und Buben versammelten sich im Klostergewölbe, danach geleiteten Pfarrer Dr. Christian Schulz und Diakon Dieter Gerstacker die 20 Erstkommunikanten in die Pfarrkirche St. Jakobus.

"Ich bleibe bei euch"

Die Lesung aus dem Epheserbrief des Apostels Paulus berichtete von "der Hoffnung, zu welcher ihr berufen seid". Im Evangelium nach Matthäus versicherte Jesus: "Ich bleibe bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." Zu seiner Predigt hatte Dr. Schulz zwei Sonnenblumen mitgebracht, von denen eine verwelkt war, da sie kein Wasser bekommen hatte. Wie sie bräuchten alle Menschen Nahrung, aber nicht nur für den Leib, sondern auch für die Seele. Die Hostie, das eucharistischen Brot, sei beste "Seelennahrung, welche darauf hinweist, dass es mehr gibt als alles Irdische", so der Prediger. Jesu wolle in der Eucharistie ganz bewusst zu allen kommen und sie gut durch das Leben begleiten. Gemeinsam mit Eltern und Paten erneuerten die Kommunionkinder ihr Taufversprechen und ihren Glauben.

Mit Chrisam gesalbt

Die kleine Elisa wurde mit Weihwasser getauft, mit Chrisam gesalbt und ihr wurde das weiße Taufkleid aufgelegt. Nach dem Anzünden der Taufkerze folgte der "Ephata-Ritus", dem Gebet um ein Öffnen aller Sinne für Gott und die Welt. "Wer glaubt, ist nie allein", beteuerten alle gesanglich.

Die Kommunionkinder trugen "Wenn wir unsre Gaben bringen" vor, um sich anschließend um den Altar zu versammeln, wo sie im Lied und mit Gesten "Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen" halfen. Nach ihrer ersten Kommunion kam ihr freudiges "Singt mit mir ein Halleluja". Vor dem allgemeinen "Großer Gott, wir loben dich" wünschte Pfarrer Schulz noch, dass eine "bleibende Verbindung mit Jesus" und eine "Lebensnachfolge Jesu ein Auftrag an alle" sei. Eine kurze abendliche Dankandacht schloss den Festtag.

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