Feuerwehr Adlholz sieht sich in der Leitstelle um
Im Herzstück der ILS

Eine Gruppe der Feuerwehr Adlholz stattete der Integrierten Leitstelle in Amberg einen Besuch ab und informierte sich über deren Arbeit. Bild: hfz
Vermischtes
Hahnbach
31.12.2016
41
0

Für zahlreiche Interessierte der Feuerwehr Adlholz haben sich die sonst verschlossenen Türen der ILS geöffnet. Christoph Tresch als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit führte die Besucher durch die Integrierte Leitstelle.

Adlholz. Besonders die rechtlichen Grundlagen und die zahlreichen Hintergründe zu den wichtigsten Aufgaben der Leitstelle beinhaltete der anschauliche eineinhalbstündige Vortrag. Die verantwortungsvolle Arbeit von Schichtführern, Disponenten und Telefonisten, die rund um die Uhr im Mehrschichtbetrieb Dienst in der ILS verrichten, trage dazu bei, dass sowohl im Feuerwehr- als auch im Rettungswesen vorhandene Fahrzeuge und Einsatzkräfte zielgerichtet eingesetzt werden. Notwendige Hilfe komme dort hin, wo sie auch gebraucht werde, hieß es.

Großes Einsatzgebiet

Die Mitarbeiter der ILS arbeiten mit hochmodernen Kommunikationsmitteln. Welche Vorarbeiten für den tatsächlichen Echt-Betrieb notwendig geworden waren, konnten die Besucher aus Adlholz bei der Präsentation schnell erahnen. Die Leitstelle wartete auch mit Zahlen zu dem zu betreuenden Einsatzgebiet (Stadt Amberg sowie die Landkreise Amberg-Sulzbach und Schwandorf) und zu den Feuerwehren, Rettungsorganisationen, Helfern vor Ort, First Respondern, THW-Ortsverbänden und anderen Hilfsorganisationen auf. Mit einem kleinen Geschenk bedankten sich Feuerwehr-Vorsitzender Paul Winklmann und Jugendwart Matthias Siegler bei Christoph Tresch für die Führung und die vielen Infos.

Nach der Besichtigung der ILS stattete die Gruppe aus Adlholz dem Running Snail Racing Team der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) einen Besuch ab. Jugendwart Matthias Siegler, selbst Running-Snail-Mitglied, gab seinen Feuerwehrkameraden einen Einblick in die Arbeit des Renn-Teams. In der Formula Student treten seit Jahren Hochschulen im internationalen Wettbewerb an und schicken selbst entwickelte und gebaute Elektrorennfahrzeuge auf die Rennstrecken.

Arbeit auf hohem Niveau

Rennen und Wettkämpfe sind auf internationaler Ebene. Entwicklung und Bau erfolgen vollumfänglich geplant und koordiniert durch das Studenten-Team. Dank großzügiger Unterstützung zahlreicher Sponsoren sei die Arbeit auf diesem hohen Niveau erst möglich, erfuhren die Besucher. Eine Brotzeit rundete die Besichtigungsfahrt der Adlholzer ab.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.