08.03.2018 - 16:22 Uhr
Hahnbach

Hahnbacher Schüler über Auswirkungen von Alkohol- und Drogenkonsum informiert Schwer am Schlingern

Gegen Drogen und Alkohol im Straßenverkehr: Bei der ADAC-Aktion "Sicherheitstraining auf dem Stundenplan" werden Hahnbacher Achtklässler über die daraus resultierenden Risiken und Gefahren informiert.

Sehr deutlich wird den Schülern die Wirkung von Alkohol, als sie mit einer Rauschbrille durch einen Slalomparcours gehen. Bild: ibj
von Josef IbererProfil

ADAC-Sicherheitstrainer Uwe Hauber führte in 90 Minuten an die Problematik heran. Pro 100 000 Einwohner verunglückten jährlich rund 1050 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren im Straßenverkehr, warnte er. Diese Altersgruppe habe damit mit Abstand das höchste Unfallrisiko. Alkohol betäube alle fünf Sinne, verlängere das Reaktionsverhalten, steigere die Risikobereitschaft und ermüde den Konsumenten. Im Winter komme noch die Gefahr der Unterkühlung dazu. "Wer Alkohol, andere Drogen und Medikamente konsumiert, vermindert seine Fahrtüchtigkeit. Begleiterscheinungen sind häufig Müdigkeit, Pseudo-Euphorien und seelische Belastungen, aber auch Stress", erklärte der Sicherheitstrainer.

Wie sich das genau anfühlt, demonstrierte Hauber mit sogenannten Rauschbrillen, die Motorikstörungen bei Blutalkohol-Konzentrationen zwischen 0,8 und 1,5 Promille nachempfinden lassen. Die Schüler hatten dabei einen Slalomparcours zu bewältigen - und kamen ganz schön ins Schlingern. Phänomene wie Gleichgewichtsverlust und Doppelt-Sehen wurden simuliert. So wurde deutlich, wie sich Alkoholgenuss auswirkt. Auch das Radeln unter Alkoholeinfluss wurde beleuchtet. Dies sei nicht minder gefährlich. Daher gelte: "Wer sicher nach Hause kommen will, schiebt nach ein paar Bierchen sein Fahrrad." Das Fazit lautete: Wer unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr teilnimmt, riskiert das eigene Leben und das Leben anderer.

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