12.05.2017 - 20:10 Uhr
HahnbachOberpfalz

Ökumenische Andacht für die Kleinen im Andreas-Raselius-Haus – Bei Minikirche alles rund um ... Bei Feuerflammen wehen Kreppstreifen

Im Andreas-Raselius-Haus an der Gartenstraße ging es bei der letzten ökumenischen Minikirche vor der Sommerpause um das Pfingstfest. Gemeindereferentin Rita Weiß und Diakonin Irene Elsner leiteten den Kindergottesdienst. Marita Weber und Heidi Kotz begleiteten auf ihren Gitarren die gute halbe Stunde. Die Glocke, die angezündeten Kerzen und das Kreuzzeichen machten den Auftakt zum Eingangslied der "großen und kleinen Leut'". Irene Elsner begann mit einem Mitmachgebet, in dessen Refrain "Auf Gott ist Verlass, auf ihn kann ich vertrauen" alle einstimmten. Hier hörte man, dass Gott immer da sein wird, in guten Momenten, aber auch in schwierigen Situationen.

Mit fröhlich geschwenkten Bändern in Rot und Orange spielten die Kinder das Wehen von Gottes Geist im Andreas-Raselius-Haus nach. Bild: mma
von Autor MMAProfil

Rita Weiß leitete über zum Pfingstfest, das seinen Namen vom griechischen Pentecoste habe, was 50 bedeute und es ja auch 50 Tage nach Ostern gefeiert werde. Das Lied "Wir singen, klatschen, stampfen alle Hallelu" sorgte für Bewegung. Mit viel Elan wurde dazu auch eine große grau-grüne Hausfolie ausgebreitet, auf der Kinder Platz nehmen durften. Wie die Jünger nach Kreuzigung und Auferstehung sich im Haus versperrten und sich an Jesus erinnerten, fühlten darauf alle nach. Aber Jesu Versprechen, ihnen eine besondere Kraft, den heiligen Geist zu senden, hielt sie zusammen. Als diese Macht dann wie Feuerflammen kam, spielten Kinder und Liturgen mit roten und orangen Kreppstreifen diese Szene nach.

"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen", erklang mehrfach und aus der Neukirchner Kinderbibel hörten alle das Pfingstereignis in kindgerechter Sprache. Rita Weiß betonte, dass Pfingsten ein wichtiges Fest sei, da es ansonsten keine Christenheit gegeben hätte. Bis heute würde es uns sagen, dass man nicht aufgeben solle, sondern mutig und mit Gottes Geist einen neuen guten Anfang wagen dürfe.

Zum gemeinsamen Gebet der Christen, dem "Vater unser", fassten sich alle an den Händen. Der Segen des dreifaltigen Gottes und das "Herr, wir bitten, komm und segne uns" schloss die Liturgie. Weitere gelbe und orange Kreppstreifen durften die Kinder schließlich mit heim nehmen.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.