Silberprimiz von Pfarrer Herbert Rösl in Hahnbach
Gott als sicherer Halt im Leben

Professor Alfons Knoll, Pfarrer Hans Härtl, Diakon Dieter Gerstacker, Jubilar Herbert Rösl und Pfarrer Hans Peter Heinl konzelebrierten die Silberprimiz in der Pfarrkirche St. Jakobus. Bild: mma
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Hahnbach
10.07.2017
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Vor 25 Jahren war der aus Süß stammende Teunzer Pfarrer Herbert Rösl zum Priester geweiht worden. Nun feierte er seine Silberprimiz in Hahnbach.

Nach dem Jubiläumsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus waren alle zu einem Stehempfang in den Klostergarten eingeladen, den der Pfarrgemeinderat unter der Regie von Brigitta Heidlinger auf die Beine gestellt hatte.

Feierlich zog der Jubilar mit den Ruhestandsgeistlichen Hans Peter Heinl und Hans Härtl, seinem Freund, dem Regensburger Professor für Fundamentaltheologie Alfons Knoll, und Diakon Dieter Gerstacker in die festlich geschmückte Kirche ein. Dort hatte Rösl vor 25 Jahren seine Primiz gefeiert. Viele Gottesdienstbesucher erinnern sich noch gut daran.

Die Organistin Renate Werner leitete auch als Dirigentin den Projektchor, bestehend aus dem Requiemchor und dem Kirchenchor Iber, der eine vorwiegend lateinische Messe sang. Die Jugendlichen Lena Schmalzl und Jakob Hofmann begleiteten festlich auf ihren Trompeten. Mit dem Lied "Wer glaubt, ist nie allein" begann der Gottesdienst. Pfarrer Rösl dankte dabei besonders Gott, der ihn wunderbar führe und ihn berge.

Der Mainburger Ruhestandgeistliche Hans Härtl, der ebenfalls aus der Pfarrei stammt, versicherte in seiner Predigt, "dass Jesus niemandem einen roten Teppich auslegt, sondern eher den der Alltäglichkeit". Auch wisse er um die vielen Sorgen, die auch zu Boden drücken könnten, und helfe auf. "Jesus' entscheidende Botschaft schafft eine sinnstiftende Wirklichkeit", fuhr Hans Härtl fort. Dies führe dazu, dass man "Gott, den Vater aller, der uns Jesus geschenkt hat", preisen dürfe. Dabei erfahre man Gott als den Ausgangspunkt und das tragende Ziel im Leben, der sicheren Halt im Leben gebe. "Vom Vater her kann man also definieren, wer wir sind und sein dürfen, nämlich seine geliebten Kinder", betonte der Geistliche. Gott weite das Herz und sei "der beste Pfarrer, der echte Ruhe verschafft". Eine kleine Bibel für Klein und Groß schenkte er Pfarrer Rösl und wünschte weiter Vertrauen in Gott.

Markus Hubmann als Sprecher des Pfarrgemeinderats gratulierte. Bürgermeister Bernhard Lindner lobte Rösl als "gestandenen und erfahrenen Priester" und überreichte eine Spende für Projekte in Rumänien und im Senegal, was sich Pfarrer Rösl anstelle von Geschenken gewünscht hatte. Mit dem Segen und dem Lied "Großer Gott, wir loben dich" endete der Festgottesdienst. Am Portal auf der "Süßer Seit'n" wartete Pfarrer Rösl auf die vielen Gratulanten, um diese persönlich zum Stehempfang einzuladen, bei dem er sich noch angeregt mit vielen unterhalten konnte.
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