Christine Gradl schildert ihr "Paradies Plitvice"
Gedichte und Bilder

Kultur
Hirschau
14.12.2005
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Die Hirschauerin Christine Gradl (geboren in Vilseck) hat jetzt ihr sechstes Buch im Schweinfurter Wiesenburg Verlag herausgebracht: Die Kulturpreisträgerin der Stadt Hirschau 2003, mit dem dritten Preis ausgezeichnet beim 1. Deutschen Internet-Haiku-Wettbewerb 2003, präsentiert die gelungene poetische Komposition von Gedichten nach dem japanischen Haiku-Prinzip und selbst geschossenen Fotos von einem der schönsten Naturphänomen Kroatiens.

Es sind Bilder einer faszinierenden Landschaft aus Wald, Seen und Wasserfällen, die besonders allen Karl-May-Filmfreunden in bester Erinnerung sind: "Paradies Plitvice" 100 Seiten mit 35 Fotografien und ist im Buchhandel erhältlich.

"Die Idee zum Buch entstand anlässlich des Internationalen Literaturfestivals in Kroatien 2004, bei dem auch das Plitvicer Seengebiet besucht wurde," erinnert sich Christine Gradl gern. Inspiriert von der einzigartigen Landschaft schoss die Autorin Fotos. Gleichzeitig widmete sie sich der japanischen Haiku-Dichtkunst. Dabei handelt es sich um dreizeilige Kettengedichte mit siebzehn Silben, aufgeteilt auf je fünf, sieben und fünf Silben pro Zeile. Das Haiku sucht das Bild eines Augenblicks - genauso wie der Focus einer Kamera.

Um so besser wenn die Kombination von Wort und Bild aus einer Hand, Herz und Auge einer Person stammen: Christine Gradls Gedicht- und Fotoband schenkt dem Betrachter einen erholsamen Kurzurlaub von der Hektik des Alltags.

Die Texte der Haikus liegen dreisprachig vor: in Deutsch, Englisch (übersetzt von Birgit Ohlsen) und Kroatisch (übertragen von Trude Stamac). Das Kroatische Ministerium für Kultur und der Kroatische Schriftstellerverband haben die Kosten für die Übersetzung ins Kroatische übernommen. Das Vorwort zum Buch stammt von Srecko Lipovcan, dem stellvertretenden Vorsitzenden des kroatischen Schriftstellerverbandes.