Africa-Luz-Gründer Dieter Dausch besucht seine Hilfsprojekte in Nepal
Prächtige Entwicklung

Handgeschöpftes Papier aus Elefantendung stellen die Frauen her.
Lokales
Hirschau
26.08.2014
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1998 hat Professor Dr. Dieter Dausch Africa Luz Deutschland gegründet. Seit 14 Jahren engagiert sich die Hilfsorganisation in Nepal, zunächst in der Chhatrapatti-Free-Clinic in der Hauptstadt Kathmandu, seit 2006 in Sauraha im Royal Chitwan Nationalpark. In Sauraha-Bachhauli wurde mit der Green Society Nepal das Kinderhaus Dr. Dausch errichtet. Die Einweihung erfolgte 2008.

Dass dieses bestens funktioniert und ein echter Segen für die Dorfkinder ist, davon überzeugten sich Dausch und sein Africa-Luz-Team bei ihrem Nepal-Aufenthalt. Mit ihm waren seine Frau Dr. Burglinde Dausch, Bärbel Birner, Michaela und Theresa Basler sowie Doris Weih 25 Tage unterwegs. Mit dem Kinderhaus will Africa Luz vor allem dem Nachwuchs mittelloser Eltern eine echte Bildungs- und Lebenschance eröffnen. Die 50 Kinder und die jungen Frauen, die dort das Nähen erlernen, waren schier aus dem Häuschen, als der Besuch eintraf. Bärbel Birner hatte für alle kleine Geschenke dabei. Dausch und seine Begleiter freuten sich, dass die Einrichtung ausgebucht ist. Jedes der Dorfkinder kann nun - ausgestattet mit selbst geschneiderter Kleidung - die Schule besuchen und nach Unterrichtsschluss im "Barbara-Birner-Room" unter Anleitung eines nepalesischen Lehrers Hausaufgaben machen. Die Einrichtung hat sich sehr positiv auf das soziale Klima im Ort ausgewirkt hat. Profitiert haben insbesondere die Waisenkinder. Sie werden in der Zwischenzeit regelmäßig abends von anderen Kindern mit nach Hause genommen, können bei deren Familien übernachten und familiäre Wärme erfahren.

Auch die Essensversorgung der Kinder wurde in Eigeninitiative geregelt. Die Mahlzeiten kommen - für die Kinder kostenlos - aus der Küche des Parkside-Hotels von Sher Kintzl-Bahadur, dem Vizepräsidenten der Green Society Nepal. Dass dieses Projekt reibungslos klappt, dafür sorgt Shers Bruder Shiri lal Pariyar. Die Mädchen, die im Kinderhaus den Beruf der Schneiderin erlernen, fertigen mit ihren Nähmaschinen neben Schuluniformen kleine Andenken.
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