Ehemaliger Stadtrat Hermann Gebhard 75 Jahre alt
Jahrzehnte lang in Verantwortung

Lokales
Hirschau
23.04.2013
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Übernimmt man über Jahrzehnte Verantwortung im öffentlichen Leben der Pfarr- und Stadtgemeinde und engagiert sich beispielgebend für das Gemeinwohl, dann bleibt es ein frommer Wunsch, seinen 75. Geburtstag mehr oder weniger unbemerkt von der Öffentlichkeit zu feiern. Diese Erfahrung machte der ehemalige Stadt- und Pfarrgemeinderat Hermann Gebhard. Dem Nebenerwerbslandwirt, der 23 Jahre lang bei der Firma AKW beschäftigt war, gratulierten nicht nur seine Frau Anna, mit der er seit 1967 verheiratet ist, und seine Großfamilie. Ihm machten zahlreiche Gratulanten aus Kirche, Politik und dem Vereinsleben die Aufwartung und verbanden ihre Glückwünsche mit dem Dank für die geleisteten Dienste.

Dass sich Gebhard als Kommunalpolitiker große Verdienste um die CSU und um die Stadtgemeinde erworben habe, betonten für die CSU Ortsvorsitzender Dieter Birner, Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Schönberger und Ehrenkreisvorsitzender Werner Schulz. Er erinnerte daran, dass sich Gebhard seine ersten politischen Sporen in der Jungen Union verdient habe, ehe er 1964 der CSU beigetreten sei. Im CSU-Ortsverband habe er lange Jahre als stellvertretender Ortsvorsitzender Verantwortung getragen. Bei den Stadtratswahlen 1972 und 1978 habe er hervorragende Wahlergebnisse erzielt. Seine zwölfjährige Mitarbeit in der CSU-Fraktion und im Stadtrat sei geprägt gewesen von hoher Sachkompetenz und Geradlinigkeit. Dies bestätigte auch Bürgermeister Hans Drexler. Er bescheinigte dem Geburtstagskind, stets das Gemeinwohl im Auge gehabt zu haben.
Pfarrer Hans-Peter Bergmann dankte Gebhard, der sich 26 Jahre lang als Mitglied des Pfarrgemeinderats für die Belange der Pfarrei engagierte. Seit mehr als 45 Jahren übt er den Lektorendienst aus. Die Glückwünsche der Kolpingsfamilie, der Gebhard seit 1956 angehört, überbrachte Vorsitzender Siegfried Schorner. Für die Feuerwehr, deren Mitglied er seit 49 Jahren ist, gratulierten Kommandant Konrad Meyer und der stellvertretende Vorsitzende Thomas Maier. Zu den Gratulanten zählte auch der Festspielverein, den der 2. Vorsitzende Alfred Härtl vertrat.

Gebhards herausragendes Engagement für die Blasmusik im Kaolinbecken ließ die Gratulationscour zu einem kleinen Musikfestival werden. Die Ehenbachtaler Trachtenkapelle Schnaittenbach, bei der Gebhard seit 55 Jahren Trompeter ist, ließ den Jubilar mit einem Ständchen hoch leben. Auch der Musikzug der Stadt Hirschau fand sich bei ihrem Gründungsmitglied ein. Hermann Gebhard gehört zu den zwölf Burschen der Kolpingjugend, die 1952 unter Führung von Sepp Uschold erstmals öffentlich als Fanfarenzug auftraten.
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