Festspielverein bereitet sich auf die Aufführungen im Schlosshof vor - Drexler bleibt ...
Hinein in die heiße Phase

Lokales
Hirschau
27.04.2013
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Auf ein ruhiges 2012 blickte der Festspielverein in seiner Jahreshauptversammlung zurück. Bei der Neuwahl wurde Bürgermeister Hans Drexler als Vorsitzender bestätigt, ebenso Alfred Härtl als sein Stellvertreter. Die Vorbereitung auf die Aufführungen vom 19. Juli bis 4. August im Schlosshof tritt nun mit dem Probenbeginn in die heiße Phase ein.

Drexler informierte, dass der Verein 68 aktive und 41 passive Mitglieder zähle. Im Vorjahr habe man sich nur zu einer Spielerversammlung außer der Reihe getroffen und zu einer Vorstandssitzung. Ein dickes Lob richtete der Vorsitzende an Franz Heuberger, der 2012 die Kleiderstube in der alten Mälzerei umgebaut und für den Verein 230 Stunden erbracht habe. Nun finde der gesamte Kleiderfundus, der zum Teil noch in der Schule untergebracht sei, hier Platz. Die ausgedienten Möbel aus dem ehemaligen Kloster würden zur Aufbewahrung der Bekleidung beste Dienste leisten, meinte Drexler.

Er machte bewusst, dass neben dem Festspiel die Kulturpflege in der Vereinssatzung verankert sei. Der Sprecher informierte, dass sich der Kulturverein aufgelöst habe und nun der Festspielverein umso mehr in der Verpflichtung der Kulturpflege stehe.

Drexler erinnerte, dass 2012 die Steingut-Schaufensterpräsentation "Zeigt her eure Schätze" rund um den Marktplatz und die Bierkrugausstellung "Prosit, Hirschau" auf Initiative von Michael Popp mit Unterstützung des Festspielvereins über die Bühne gegangen sei. Der Vorsitzende wertete Hirschauer Steingut als Stück Kultur und Teil seiner Geschichte. Er ließ wissen, dass das Restvermögen und 27 Stücke Steingut aus der Auflösung des Kulturvereins zweckgebunden an den Festspielverein weitergegeben worden seien. Drexler kündigte an, dass in der alten Mälzerei langfristig ein Museum für Steingut eingerichtet werde. Ein Bestand von rund 700 Exponaten sei bereits vorhanden. Er wollte auch Bilder aus der Zeitgeschichte im künftigen Museum wissen.
Hans Drexler sagte vor der Neuwahl, dass er sich bei Gründung des Vereins 2004 nicht hätte vorstellen können, den Vorsitz über neun Jahre zu führen. Trotzdem habe er beschlossen, sich erneut für das Amt zur Verfügung zu stellen, um dann nach seinem Eintritt in den Ruhestand endgültig aufzuhören.

Die Wahl brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzender Hans Drexler, Stellvertreter Alfred Härtl, Schriftführer Reinhold Birner, Kassier Georg Zimmermann, Revisoren Helmut Sperber und Roland Fritsch, Spielersprecher Christian Gnan und Fachwarte für Kostüme Sepp Strobl und für Technik Franz Heuberger.

Am Ende kündigte Drexler die heiße Vorbereitungsphase für die Aufführungen des Stücks "Das Klosterkindl" mit dem Probenbeginn an.
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