06.04.2005 - 00:00 Uhr
HirschauOberpfalz

Festspielverein verloste mit Amberger Zeitung Freikarten für "Hirschauer Stückl" Biedermeier wird lebendig

Als "Glücksfee" fungierte die Amberger Zeitung bei der Verlosung von dreimal zwei Freikarten für die historischen Freilichtfestspiele "Hirschauer Stückl", die der Festspielverein Hirschau für deren Leser zur Verfügung gestellt hatte. Die glücklichen Gewinnerinnen konnten ihre Karten nun in Empfang nehmen.

von Adele SchützProfil

"Ich habe mich riesig gefreut", war der Grundtenor der Damen, die zu den schnellsten Anruferinnen bei der AZ gehörten und sich so die Freikarten für das "Hirschauer Stückl" sicherten. Der Pressesprecher des Festspielvereins Alfred Härtl gratulierte zum Glück und überreichte die Karten.

Der 2. Vorsitzende des Festspielvereins, Josef Dobmeyer, erschien zu dem Stelldichein in der Schloss-Gastsstätte in Hirschau im historischen Gewand und gab somit einen kleinen Vorgeschmack auf die Vorstellung.

Sonja Höcherl aus Amberg strahlte, als sie die Karten in Empfang nehmen konnte, denn sie hatte noch nie das Glück, einmal bei einer Verlosung auch zu den Gewinnerinnen zu gehören. Mit ihrem Interesse am Altertümlichen und ihrem familiären Bezug zu Hirschau sind somit die Karten für das "Stückl", das sie mit ihrem Mann besuchen will, genau das Richtige.

Ute Graf aus Hahnbach, die zur Kartenübergabe nicht kommen konnte, ließ wissen: "Ich lache für mein Leben gern und mag lustige Theaterstücke, deshalb kommen mir die Karten ganz recht." Sie will die Aufführung mit ihrer Enkelin besuchen.

Sabine Sandner war die dritte Gewinnerin, die nach ihren Angaben so gut wie nie an Gewinnspielen teilnimmt. "Ich bin kulturbegeistert und habe bei der Verlosung dieser Karten bewusst bei der AZ angerufen", so die Ambergerin, die mit ihrem Mann das besondere Kulturereignis, die Hirschauer Freilichtfestspiele, genießen möchte. Leider musste sie die Teilnahme an der Kartenübergabe absagen.

Tempo erhöhen

Alfred Härtl ließ es sich nicht nehmen auf die Besonderheit des "Stückl", einer Geschichte aus der Feder von Katrin Klewitz, die in der Biedermeierzeit angesiedelt und gespickt voll mit Streichen und Intrigen ist. Natürlich darf auch die Liebe nicht zu kurz kommen, in dem Stück, in dem Yvonne Brosch Regie führt und Andreas Arneth als Bühnenbildner fungiert. "Wir werden nun auch das Tempo für die Vorbereitungsarbeiten noch ein wenig ankurbeln müssen, um in unserem Zeitplan zu bleiben", berichtet Alfred Härtl.

Die Näharbeiten für die Kostüme für rund 70 Schauspieler laufen seit ein paar Wochen schon auf Hochtouren, die Rollen sind bereits verteilt und die Proben beginnen Ende Mai. In den nächsten Tagen steht dann der Start für die Erdarbeiten an. "Es steckt sehr viel Arbeit in dieser Vorbereitungsphase, die man bei der Aufführung des Stücks dann nicht mehr sieht", weiß Josef Dobmeyer, der ganz zuversichtlich ist, dass die fleißigen Hände der Helfer dafür sorgen, dass auch hinter der Bühne alles pünktlich über die Bühne geht.

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