27.08.2014 - 00:00 Uhr
HirschauOberpfalz

Hirschauer feiern am Samstag und Sonntag, 6./7. September, Kirwa - Erneut zweitägiges Fest Im Schlosshof wird Baum aufgestellt

von Werner SchulzProfil

Als eine der wenigen hat die Hirschauer Kirwa mit ihrem Termin einen historischen Bezug zur tatsächlichen Weihe des Gotteshauses. Aus den Chroniken der Pfarrei ist ersichtlich, dass die Kirche Mariä Himmelfahrt 1848 unter Leitung des damaligen Stadtpfarrers Kotz grundlegend saniert wurde. Nach 22 Wochen Bauzeit wurde das Gotteshaus am Sonntag vor Mariä Geburt (8. September) wieder feierlich eingeweiht. Dieses Jahr trifft die Kirwa somit auf Sonntag, 7. September.

Ab dem Jahr 2009, als sich der Heimat- und Trachtenverein und die TuS/WE-Fußballer als Veranstalter der Hirschauer Kirwa zurückzogen hatten, wurde das Fest nur mehr mit einem Gottesdienst und einem Frühschoppen im katholischen Pfarrheim gefeiert. Diakon Richard Sellmeyer und Musikzug-Chef Werner Stein hatten sich besonders dafür stark gemacht, die Hirschauer Kirwa nicht ganz sterben zu lassen.

Im vergangenen Jahr fanden beide einen Verbündeten, den Festspielverein. Diesem war es zu verdanken, dass dem Brauchtumsfest neues Leben eingehaucht wurde. Die Kirwa wurde erstmals wieder zwei Tage lang gefeiert. Und erstmals gab es auch wieder einen Baum. So wird es auch dieses Jahr am Samstag und Sonntag, 6./7. September, sein. Zentren des Geschehens werden die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und der Schlosshof vor den Festspieltribünen sowie die Alte Mälzerei sein.

Damit es ein gelungenes Fest wird, helfen Pfarrgemeinderat, Musikzug und Festspielverein zusammen. Für Samstag, 6. September, laden sie um 17 Uhr in den Schlosshof bei der Alten Mälzerei zum Baumaufstellen ein. Danach herrscht Festbetrieb. Ab 19 Uhr gibt es originelle Musikunterhaltung mit Saskia Krügelstein und ihrer Gruppe "Gsoucht und gfunna".

Der Festsonntag wird mit einem Kirchenzug eröffnet. Dazu stellen sich die Vereine mit Abordnungen - gerne in Tracht, Uniform oder sonstigem Kirwagwand - um 8.45 Uhr auf dem Festspielgelände auf. Der Gottesdienst beginnt um 9 Uhr in der Pfarrkirche. Nach der Messe geht es im Festzug unter den Klängen des Musikzugs zum Frühschoppen zur Alten Mälzerei. Die musikalische Umrahmung übernimmt dabei der Musikzug.

Am Nachmittag herrscht ab 14.30 Uhr bis in die Nacht hinein Festbetrieb. Dazu gibt es ab 18 Uhr bodenständige Musik mit Dieter Kohl und seinen Höidlbrummern. Dass an beiden Tagen für Essen und Getränke gesorgt ist, versteht sich von selbst.

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