Hirschauer Stadtrat verleiht bei Sondersitzung Ehrentitel - 18 Jahre lang Stadtoberhaupt
Helmut Rösch nun Altbürgermeister

Helmut Rösch (Dritter von rechts), hier zusammen mit seiner Gattin Anneliese (Mitte), wurde der Ehrentitel Altbürgermeister der Stadt Hirschau verliehen. Bürgermeister Hans Drexler (rechts), die Stadtratsfraktionssprecher Josef Birner (SPD) und Dr. Hans-Jürgen Schönberger (CSU) sowie dritter Bürgermeister Alfred Härtl (von links) und zweiter Bürgermeister Sepp Falk (Zweiter von rechts) gratulierten. Bild: ads
Lokales
Hirschau
29.04.2013
49
0
Mit Helmut Rösch wurde einer Persönlichkeit der Ehrentitel Altbürgermeister verliehen, die sich um das Allgemeinwohl besondere Verdienste erworben hat. Dem ehemaligen Hirschauer Stadtoberhaupt wurde die Auszeichnung bei einer Sondersitzung des Stadtrats zuteil.

Bürgermeister Hans Drexler blickte auf das Wirken von Helmut Rösch zurück, dessen Engagement der Stadt Hirschau exakt 42 Jahre gegolten habe.

Zum 1. Mai 1960 erfolgte auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Willi Bösl Röschs Wechsel vom Landratsamt in die Stadtverwaltung Hirschau, wo er 1969 zum geschäftsleitenden Beamten berufen wurde. "Das kollegiale Verhalten sorgte für ein gutes Betriebsklima. Dass dabei die Geselligkeit ihren Platz fand, war für Helmut Rösch sehr wichtig", erinnerte Hans Drexler. 1984 trug Willi Bösl Rösch die Kandidatur zum hauptamtlichen Bürgermeister an. Die Bürger der Stadt schenkten ihm das Vertrauen und wählten ihn für drei Wahlperioden von 1984 bis 2002 zum Bürgermeister.

Heiße Themen angepackt

"In seiner Amtszeit ist Helmut Rösch mit seinen nicht einfach zu bewältigenden Aufgaben gewachsen", sagte Hans Drexler. Heiße Themen hätten angepackt werden müssen, die auch sehr politisch diskutiert worden seien. "Helmut Rösch ist ein Mensch, der eher auf Ausgleich und Sachlichkeit bedacht ist und ein gutes Miteinander anstrebt. Aber die Umstände erforderten anderes, was sicher nicht leicht für ihn war", bemerkte das Stadtoberhaupt.

Drexler wies auf die gravierenden Veränderungen in der Stadt in den 18 Jahren unter Bürgermeister Helmut Rösch hin, wie die Sanierung des Rathauses oder den Bau von Josefshaus, Zweifach-Turnhalle, Sportpark, Marienkindergarten, Klärwerk, Alten- und Pflegeheim, den Ausbau der Wasserversorgung mit Einbindung des Ehenfelder Leitungsnetzes, die Umgestaltung des Bauhofs, die Ausweisung der Baugebiete Ziegelhütte und Heidenau sowie des Gewerbegebiets am Dienhof und die Dorferneuerung Ehenfeld.

Für seine 18 Jahre Bürgermeister- und 23 Jahre Kreisratstätigkeit wurde Rösch 2003 vom bayerischen Innenministerium die Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung verliehen. Daneben verschrieb sich Rösch dem Fußball und vor allem dem TuS. "Rösch hat sich stets sehr menschlich, zuvorkommend und überaus hilfreich gegeben", machte Drexler bewusst. Dank galt Gattin Anneliese Rösch für die Unterstützung ihres Mannes.

Fraktionen danken

Gratulations- und Dankesworte sagten die Stadtratsfraktionssprecher Dr. Hans-Jürgen Schönberger (CSU), Josef Birner (SPD) und Sepp Falk (FW). Helmut Rösch bedankte sich für die Auszeichnung. Die Weiterentwicklung der Stadt sei nur durch gemeinsame Beschlüsse aller Fraktionen möglich gewesen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.