Transportgeschirr im Wert von 25 000 Euro gespendet
Dank Conrad bleibt das Essen warm

Lokales
Hirschau
30.08.2014
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Damit die Menüs warm bei den Patienten ankommen, muss für den Transport bei "Essen auf Rädern" ein spezielles Geschirr verwendet werden. Dank Klaus Conrad verfügen die Sozialstation und das Seniorenheim jetzt über 140 neue derartige Gefäße. Sie haben einen Wert von 25 000 Euro.

Bei der Spendenübergabe informierte sich Klaus Conrad bei Küchen-Chef Peter Leitsoni und Sozialstationsgeschäftsführer Richard Sellmeyer über die bei "Essen auf Rädern" praktizierte Zusammenarbeit zwischen BRK-Seniorenheim und Caritas-Sozialstation. Nach den Worten von Leitsoni werde an das Transportgeschirr hohe Ansprüche gestellt. Die Boxen müssen gewährleisten, dass die Mahlzeiten mindestens 90 Minuten lang eine Temperatur von 65 Grad halten. Die neuen Gebrauchsgegenstände überträfen diese Werte.

In den zurückliegenden 32 Jahren habe der von Werner Schulz geführte "Förderkreis Altenhilfe" nicht zuletzt dank der Unterstützung durch Klaus Conrad rund 50 000 Euro für die Neu- bzw. Nachbeschaffung der Gefäße aufgewendet und vier Transportautos gestiftet. Die Aktion weise mehrere Besonderheiten auf. Angeliefert werde nicht Tiefkühlkost, sondern frisch Gekochtes. Die Kunden könnten verschiedene Menüs wählen. Individuelle Wünsche werden nach Absprache berücksichtigt.

Zum Service gehöre auch, dass die Mahlzeiten täglich bis 10 Uhr um- oder abbestellt werden können. Überhaupt sei es möglich, das Essen täglich, wöchentlich oder nur an bestimmten Tagen zu bestellen. "Wir kochen bodenständig, dazu gehört zum Beispiel der sonntägliche Schweinebraten mit Knödel", sagte Leitsoni. Die Lieferung erfolgt durch die Caritas-Sozialstation. Sellmeyer erklärte, dass sieben Mitarbeiter an 365 Tagen im Jahr auf drei Touren mit eigens dafür umgerüsteten Transportfahrzeugen unterwegs seien. Derzeit würden Senioren in Hirschau, Ehenfeld, Massenricht, Schnaittenbach, Holzhammer, Kemnath am Buchberg, Neudorf, Freudenberg, Ellersdorf, Aschach, Freihung, Großschönbrunn, Tanzfleck, Thansüß, Elbart, Gebenbach, Mimbach, Schalkenthan und Kohlberg versorgt. Im Durchschnitt bringe man pro Tag etwa 70 Menüs zu den Patienten, jährlich also rund 20 500.

Klaus Conrad war beeindruckt von der Leistungsbilanz. "Essen auf Rädern" sei ein wichtiges Standbein bei der ambulanten Pflege und Betreuung. Ausdrücklich begrüßte er die Zusammenarbeit zwischen dem BRK und der Caritas.
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