Für das Netz ist künftig die Stadt Hirschau zuständig
AOVE gibt Bio-Wärme ab

Die Übergabe ist perfekt (von links): der Aufsichtsratsvorsitzende der AOVE-BioEnergie eG, Norbert Bücherl, ihr Vorsitzender Josef Reindl, Dr. Werner Weber vom kommunalen Prüfungsverband, AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer und Hirschaus Bürgermeister Hermann Falk. Bild: hfz
Politik
Hirschau
13.12.2016
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Es klingt nach einem erheblichen Einschnitt. Doch für die Anschlussnehmer des Bio-Fernwärme-Projekts ändert sich erst einmal wenig.

Es ist amtlich. Zum 1. Januar übernimmt die Stadt Hirschau von der AOVE BioEnergie eG die Fernwärmenetze Hirschau Nord und Süd. Die Betriebsübergabe erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen. Für die Anschlussnehmer ergeben sich aus diesem Transfer grundsätzlich keine Änderungen, außer dass die Stadt jetzt ihr Ansprechpartner ist, heißt es in einer Pressemitteilung.

Info-Brief ist draußen

Bei sämtlichen Anliegen können sich Abnehmer erst einmal an die beiden Ansprechpartner aus der kommunalen Finanzverwaltung Hermann Siegert (09622/8 11 25) oder Katrin Enderer (8 11 26) wenden. Die Abrechnung für das Jahr 2016 erfolgt noch über die AOVE BioEnergie eG. Die Abschläge für das Jahr 2017 werden dann bereits von der Stadt Hirschau erhoben. Die Wärmekunden wurden über die Betriebsübergabe bereits im Vorfeld informiert. Bei der Ausarbeitung des Kaufvertrags wurden die Stadt und die AOVE-Genossenschaft von Dr. Werner Weber vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband unterstützt. Hirschaus Bürgermeister Hermann Bürgermeister Falk sowie die Vertreter der AOVE BioEnergie eG bedankten sich bei ihm für "die perfekte Unterstützung sowie die unkomplizierte und reibungslose Zusammenarbeit". Insgesamt waren sich alle Beteiligten man einig, dass die Übergabe zum Vorteil der Wärmekunden sei. Sie hätten nun direkte Ansprechpartner vor Ort.

Kommune baut vor

Falk und der Hirschauer Stadtrat sehen im Zuge der Energiewende die Versorgung durch Biogasanlagen als gute Möglichkeit, Wärme durch regenerative Energie zu erzeugen. Dem vom Stadtrat gesetzten Ziel, dass Hirschau energieautark werden soll, komme die Kommune ebenfalls ein Stück näher, ist sich die Kommunalpolitik einig. Auch die Stadt als Immobilieneigner profitiere davon. Denn die Schule und der Freizeitpark als größte öffentliche Energieverbraucher sind an die Fernwärmenetze angeschlossen. Das Rathaus, Seniorenwohnheim und das Haus Conrad sowie weitere städtische Liegenschaften werden darüber hinaus über das bestehende Bio-Wärmenetz mit Energie versorgt.
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