Günther Amann weiter an der Spitze der Hirschauer SPD
Schon Bundestagswahl im Fokus

Die Hirschauer SPD wählte ihre Führungsmannschaft für die nächsten zwei Jahre (von links): Michael Högl, 2. Bürgermeister Josef Birner, Josef Biller, Marianne Braun, Wolfgang Bosser, Vorsitzender Günther Amann, Kreisvorsitzender Uwe Bergmann, Sonja Gebhardt, Albert Kraus, Karin Waldhauser, Rudi Wild, Elisabeth Böller-Kielhorn, Georg Gebhardt, Alfred Hausmann und Günter Widmann. Bild: ag
Politik
Hirschau
23.12.2016
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VorstandswahlVorsitzender (auch Vertreter beim Unterbezirk): Günther Amann Stellvertreter: Josef Birner

Kassier: Michael Högl

Organisationsleiter: Rudolf Wild

Schriftführerin: Elisabeth Böller-Kiehlhorn Stellvertreterin: Karin Waldhauser

Beisitzer: Marianne Braun, Wolfgang Bosser, Albert Kraus, Günter Widmann, Alfred Hausmann, Georg Gebhardt, Josef Biller und Christian Birner

Kassenrevision: Sonja Gebhardt und Ingrid Schlosser

Kreisdelegierte: Karin Waldhauser, Rudi Wild und Günther Amann (ag)

Die Führungsmannschaft der Hirschauer SPD bleibt weitgehend unverändert. Dies ist das Ergebnis der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, zu der sich die Sozialdemokraten in ihrem Bürgerbüro versammelt hatten.

Der wiedergewählte Vorsitzende Günther Amann bezeichnete die Bundestagswahl im kommenden Herbst als wichtige Herausforderung. Dabei gelte es, die Wähler vom sozialpolitischen Programm der SPD zu überzeugen und die Parteien am rechten Rand in die Schranken zu verweisen.

In seinem Grußwort betonte Kreisvorsitzender Uwe Bergmann, dass die SPD mit Johannes Foitzik aus Neumarkt und Martin Seibert aus Amberg Kandidaten anbiete, die die Grundwerte der SPD überzeugend repräsentierten. Mit einem guten Wahlergebnis hätte die SPD Chancen auf einen regionalen Vertreter im Bundestag.

In seinem Rechenschaftsbericht betonte Günther Amann, dass die Hirschauer SPD mit vielen Veranstaltungen im örtlichen Leben präsent sei. Fest eingebürgert habe sich der "rote Montag" als Faschingsveranstaltung, der heuer erstmals im Josefshaus stattgefunden habe. Das Sommerfest im Schlossgarten werde künftig auf den ersten Sonntag im Juli verlegt, um Terminüberschneidungen zu vermeiden. Am Ferienprogramm der Stadt beteilige sich die SPD mit einer Übernachtung in der Jugendherberge Trausnitz. Das pädagogisch anspruchsvolle Programm finde bei den Kindern großen Anklang und werde mit den Einnahmen des Weihnachtsmarkts finanziert.

Ein richtiger Schritt

Auf das kommunalpolitische Geschehen eingehend, bezeichnete Amann die Übernahme des Fernwärmenetzes durch die Stadt als richtigen Schritt. Er wünsche sich allerdings, dass der Gasspitzenlastkessel in der Schule mittelfristig durch ein Blockheizkraftwerk auf regenerativer Energiebasis ersetzt wird. Ein Aushängeschild für Hirschau sei die Ganztagsbetreuung an der Grund- und Mittelschule. Gerade junge Familien, die ihren Wohnsitz oder die berufliche Tätigkeit neu planten, orientierten sich verstärkt an solchen Angeboten. Amann äußerte seine Freude, dass bei der geplanten Sanierung des Schulgebäudes die Belange der Ganztagsschule verstärkt berücksichtigt und auch gefördert würden. "Ein ausreichendes, variabel nutzbares Raumangebot ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Ganztagsbetrieb", meinte er.

Sozialverträgliche, niedrige Gebühren für Kindergarten und -krippe seien weiteres Kennzeichen der örtlichen SPD-Familienpolitik, ergänzte 2. Bürgermeister und SPD-Fraktionssprecher Josef Birner. "Am liebsten hätten wir Kostenfreiheit", stellte er fest. Die älteren Mitbürger würden bei der SPD nicht vergessen. "Wir begrüßen ausdrücklich den zweiten Bauabschnitt des betreuten Wohnens, der wiederum durch eine großzügige Spende von Klaus Conrad ermöglicht wird, sowie den Einbau von behindertengerechten öffentlichen Toiletten im Rathaus", sagte Birner.

Beleuchtung soll folgen

"Ernst gemacht wurde heuer mit einem persönlichen Wahlversprechen, nämlich der Pflasterung der Hauptwege auf dem Friedhof", meinte er. Ein weiterer Bauabschnitt mit geeigneter Beleuchtung solle folgen. Deutlichen Handlungsbedarf sah der 2. Bürgermeister beim innerörtlichen Straßenbau. Auch die Gehwege seien teilweise in desolatem Zustand. Abschließend betonte Birner die konstruktive Zusammenarbeit im Stadtrat. "Mit ihren sieben Stadträten ist die SPD-Fraktion keineswegs nur Juniorpartner, sondern Impuls- und Ideengeber für die kommunale Arbeit", betonte er. Mit kompetenten Kräften für rechtliche Fragen, Wirtschaft, Energie und Bildung sei die Fraktion hervorragend besetzt.

Mit ihren sieben Stadträten ist die SPD-Fraktion keineswegs nur Juniorpartner, sondern Impuls- und Ideengeber für die kommunale Arbeit.Josef Birner, 2. Bürgermeister
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