Hirschauer SPD ehrt Parteijubilare
Nicht nur treu, auch engagiert

„Im Sinne einer sozialen Gesellschaft muss das Bestreben der Politik sein, den sozialen Ausgleich zu schaffen – für dieses solidarische Prinzip stehen die Sozialdemokraten seit ihrer Gründung ein“, betonte der Bundestagskandidat Johannes Foitzik bei der Jubilarehrung in Hirschau.
Politik
Hirschau
21.08.2017
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Inge Zunner, Marianne Braun, Monika Weigl und Sonja Gebhardt (sitzend, von links) sowie Karl-Heinz Stein und Manfred Weigl (stehend, ab Vierter von links) und Martina Bauer, Wolfgang Bosser und Jürgen Wöß (stehend, von rechts) wurden von 2. Bürgermeister Josef Birner, Kreisvorsitzendem Uwe Bergmann und Bundestagskandidat Johannes Foitzik (stehend, von links) sowie MdL Reinhold Strobl und Ortsvorsitzendem Günther Amann (stehend, ab Vierter von rechts) für ihre langjährige Parteitreue geehrt. Bild: ads

Respekt und Dankbarkeit prägten die Feierstunde, bei der der SPD-Ortsverein Hirschau seine langjährigen Mitglieder für ihren Einsatz für die Grundwerte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ehrte und sie als Vorbilder würdigte. Bundestagskandidat Johannes Foitzik sprach zum SPD-Leitthema "Zeit für mehr Gerechtigkeit".

Friede, Freude und Gerechtigkeit - diese Grundwerte hätten sich die Sozialdemokraten bei ihrer Gründung auf die Fahne geschrieben und sich 150 Jahre erfolgreich für das Wohl der Bürger stark gemacht, erinnerte der Hirschauer SPD-Ortsvorsitzende Günther Amann bei der gut besuchten Jubilarehrung im Schloss-Keller. Er hob hervor: "Diesen Erfolg haben die Genossen insbesondere dem beachtlichen Einsatz ihrer engagierten Mitglieder teils über Jahrzehnte zu verdanken."

Ziele mit Dynamik, Freude und Stärke zu verfolgen, dafür stünden die SPD-Ortsvereine Hirschau und Schnaittenbach, erklärte Ex-Landrat Armin Nentwig. Er betonte: "Die langjährigen Mitglieder waren stets eine große Stütze der Partei und brachten diese in ihrem sozialen Bestreben voran. Ohne euch hätten wir es nicht geschafft."

Große Unterstützer

Als große Unterstützer gerade bei den Wahlen lobte Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl den Hirschauer und Schnaittenbacher Ortsverband. Er betonte, dass die Sozialdemokraten wieder Leute im Bundes- und Landtag bräuchten - nicht um ein Mandat zu haben, sondern um sich in Berlin und München für die Region einzusetzen, um diese voranzubringen. "Die SPD ist als einzige Partei in der Lage, das Land in die Zukunft zu führen, da sie am ehesten die Meinung der Bevölkerung vertritt", zeigte sich Strobl überzeugt.

SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann dankte den Jubilaren als unermüdlichen Mitstreitern, die auch einen wichtigen Beitrag zur Demokratie geleistet hätten. Er versicherte, dass die SPD für die anstehenden Wahlen ein gutes Paket für Deutschland und die Bevölkerung geschnürt habe, so dass sie sich nicht zu verstecken brauche. "Mitgliedschaft bedeutet Mitmachen und Einmischen, denn davon lebt das Gemeinwesen", sagte 2. Bürgermeister Josef Birner im Hinblick auf die Jubilare. Sie seien der Bevölkerung im Einsatz um soziale Gerechtigkeit ein Vorbild. Ortsvorsitzender Günther Amann unternahm einen Streifzug durch die knapp 100-jährige Geschichte der Sozialdemokraten in Hirschau mit ihren Höhen und Tiefen.

Laut Bundestagskandidaten Johannes Foitzik steht das Wort Gerechtigkeit im Leitthema "Zeit für mehr Gerechtigkeit" für das Gefühl, "dass etwas nicht passt". Im Sinne einer sozialen Gesellschaft müsse es das Bestreben der Politik sein, den sozialen Ausgleich zu schaffen. Für dieses solidarische Prinzip stünden die Sozialdemokraten seit ihrer Gründung ein, betonte Foitzik.

14-Punkte-Programm

Er erläuterte das Programm der SPD mit seinen 14 Punkten. Besonders wichtig waren ihm gerechter Lohn und ausreichende Rente, mehr Anerkennung und deutlich bessere Bezahlung für Menschen in sozialen Berufen und flexibler Ruhestand für körperlich schwer arbeitende Menschen, ohne dass sie von Altersarmut bedroht sind.

Ehrungen60 Jahre Mitgliedschaft: Marianne Braun

50 Jahre: Johann Lingl und Hans Stamminger

40 Jahre: Barbara Ackermann, Sonja Gebhardt, Rita Hohl, Charlotte Stamminger, Brigitte Stein, Karlheinz Stein, Monika und Manfred Weigl, Martin Windisch und Inge Zunner

25 Jahre: Martina Bauer, Wolfgang Bosser, Jürgen Voss (ads)
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