18.05.2018 - 16:46 Uhr
HirschauOberpfalz

TuS/WE Hirschau braucht Sieg gegen SV Kulmain Abstiegs-Endspiel

Showdown auf der Ehenfelder Löschenhöhe: Der TuS/WE Hirschau empfängt am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Nord den SV Kulmain. Verlieren die Hausherren, müssen sie den Weg zurück in die Kreisliga antreten. Doch auch die Gäste kann es erwischen.

"Auf geht's Jungs!" Die Spieler des TuS/WE Hirschau wollen in der Partie gegen den SV Kulmain noch einmal 90 Minuten Vollgas geben, um mit einem Sieg zumindest die Relegation zu erreichen. Eine Niederlage würde den direkten Abstieg bedeuten. Bild: Ziegler
von Autor CGHProfil

Da von einem Vohenstraußer Sieg in Schmidgaden auszugehen ist, ist die Konstellation für den TuS/WE Hirschau klar: Ein Sieg am Samstag, 19. Mai (Anstoß 14 Uhr), bedeutet Relegation, alles andere die Rückkehr in die Kreisliga. Über die vielen Punkte, die die Kaoliner während der Saison liegen gelassen haben, wurde schon alles gesagt, insbesondere die beiden Remis gegen Schmidgaden schmerzen nun natürlich enorm. Aber alles jammern hilft nichts, nun gilt es, noch mal 90 Minuten Vollgas zu geben, um zumindest das Zwischenziel Relegation zu erreichen.

Mit dem SV Kulmain kommt ein Mitaufsteiger nach Ehenfeld, der ebenso wie der TuS/WE die komplette Saison im Tabellenkeller verbrachte, sich aber unter anderem mit zwei eindrucksvollen Siegen gegen Ensdorf und Schirmitz in eine gute Ausgangslage für dieses Endspiel gebracht hat.

Der Truppe von Oliver Drechsler genügt ein Remis, ein Sieg würde den Klassenerhalt bedeuten, eine Niederlage wohl den Abstieg. Das Hinspiel gewann der SVK durch zwei Treffer in der Schlussphase mit 3:1 - auch eines jener Spiele, in dem sich die Kaoliner durch späte Gegentore um den verdienten Lohn brachten. TuS/WE-Coach Jörg Gottfried attestierte seiner Mannschaft ein gutes Spiel in Katzdorf, lediglich der Zug nach vorne fehlte etwas. "Kulmain hat seine Stärken im schnellen Spiel nach vorne, da müssen wir absolut auf der Hut sein", so der Hirschauer Übungsleiter. "Wir müssen den richtigen Mix aus diszipliniertem Defensivverhalten und auch gewissem Risiko in der Offensive hinkriegen." Natürlich wird Nervosität herrschen, aber wenn die Mannschaft die Leistungen der vergangenen Woche (mit Ausnahme von Schwarzhofen) abruft, dann ist die Chance groß, dass unter dem Strich etwas Zählbares steht. Natürlich wird man auch auf die Unterstützung des hoffentlich zahlreichen Publikums bauen. Personell entspannt sich die Situation erneut ein klein wenig, nicht dabei sein werden Matthias Brinster und Stefan Pfab, dafür sind Martin Kügler und Sebastian Weih wieder im Training. Ob Benny Sehr auflaufen kann, entscheidet sich erst kurzfristig.

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