TuS/WE Hirschau erwartet den SV Schwarzhofen
Die Mannschaft der Stunde

Jörg Gottfried. Bild: Ziegler
Sport
Hirschau
13.04.2018
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Das fünfte Spiel innerhalb von 13 Tagen steht für den TuS/WE Hirschau am Sonntag, 15. April, um 15.15 Uhr auf der Ehenfelder Löschenhöhe auf dem Programm. Zu Gast ist der SV Schwarzhofen. Das Mammutprogramm in der Fußball-Bezirksliga Nord hat Spuren hinterlassen, die Mannschaft kommt auf dem Zahnfleisch daher und Trainer Jörg Gottfried hat nahezu gar keine personellen Alternativen mehr, das Team stellt sich quasi von alleine auf.

Nichts desto trotz hat man es weiterhin selbst in der Hand, wo man am Saisonende steht, derzeit ist man punktgleich mit dem rettenden zwölften Platz. Am Sonntag trifft man nun auf die "Mannschaft der Stunde". Der Trainerwechsel im Winter - Adi Götz übernahm von Ernst Schubert - scheint die Mannschaft, die vor der Saison Titelkandidat Nummer eins war, endgültig in die Spur gestellt zu haben. Fünf der sechs Partien in diesem Jahr wurden größtenteils klar gewonnen, nur bei Spitzenreiter Hahnbach musste sich der SVS mit einem Remis zufrieden geben. Pfreimd auf Platz zwei ist nur noch vier Zähler entfernt, die Aufstiegsrelegation ist in Sichtweite.

Mit dem Gegner, den die Kaoliner beim 3:1-Sieg in der Hinrunde noch überraschen konnten, hat das aktuelle Team nichts mehr gemeinsam. Eine also eigentlich unlösbare Aufgabe für den TuS/WE, aber die Vergangenheit zeigte, dass die Kaoliner gerade in solchen Partien über sich hinauswachsen können. "Am Sonntag kommt die derzeit beste Mannschaft der Liga zu uns. Sie besitzen einen Kader, der mit Topspielern gespickt ist, gerade in der Defensive müssen wir hier unsere beste Leistung abrufen", so TuS/WE-Coach Jörg Gottfried. "Jedoch liegen uns solche Spiele. Wenn es uns gelingt, die Räume eng zu machen und taktisch diszipliniert zu bleiben, ist durchaus was drin". Mit der eigenen Defensiv-Arbeit kann Gottfried ohnehin derzeit zufrieden sein, erst vier Gegentreffer mussten die Kaoliner in fünf Partien in diesem Jahr hinnehmen. Was der Mannschaft oft fehlt, ist die Ruhe im letzten Drittel, um die Angriffe entsprechend zu Ende zu spielen. Hier werden oft die falschen Entscheidungen getroffen, sonst wäre in den letzten beiden Partien mehr als ein Punkt drin gewesen. Wichtig aber bleibt, erst einmal defensiv sicher zu stehen.
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