02.04.2018 - 17:10 Uhr
HirschauOberpfalz

Acht Jugendliche feiern Konfirmation in Hirschau Kreuz als Zeichen der Hoffnung

Das Kreuz ist eigentlich ein grausames Zeichen der Schmach und des Todes. "Für uns Christen ist es aber das Zeichen der Hoffnung", sagte Pfarrer Klaus Eberius, als er acht Jugendliche konfirmierte.

V. li. Marcel Kropp, Ben Apfelbacher, Gabriel Peter, Jannick Schneller, Saskia Scheidler, Leonie Reiß, Lena Raith und Fabienne-Sophie Rauscher feierten in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Hirschau das Fest der Konfirmation , zusammen mit Pf. K. Eberius (li. hinten) und Pf. R. Breitwieser.
von Fritz DietlProfil

Feierlich waren der Kirchenvorstand, Pfarrer Klaus Eberius aus Rieden und die acht Jugendlichen in die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche eingezogen. Der ehemalige Pfarrer Roman Breitwieser war extra aus München gekommen, um die Konfirmation mitzufeiern. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen das Bläserquintett Hirschau unter der Leitung von Jürgen Enderer, der Chor "da capo"(Leitung Friederike Seidel-Kohl) und Thomas Falk an der Orgel.

Pfarrer Eberius ging auf die Vorbereitung der Konfirmation ein. Jetzt komme es auch auf die Initiative der Konfirmanden an, ob in der Gemeinde Hirschau "etwas los sei". Dass sie dazu in der Lage seien, da sei er sicher. Kirchenvorstand Ulrich Gerlach freute sich, dass die Kirchengemeinde acht vollwertige Mitglieder mehr habe. Er bat sie, in der Kirchengemeinde aktiv zu sein. Pfarrer Eberius ging in seiner Predigt auf das Kreuz ein. Eigentlich ein grausames Zeichen der Schmach und des Todes sei es, für "uns Christen aber das Zeichen der Hoffnung". Nach der Erinnerung an die Taufe kamen das öffentliche Glaubensbekenntnis und die Konfirmationsfrage. Die Jugendlichen erklärten feierlich, dass sie auch weiterhin zur Kirche Jesu Christ gehören wollen. Der Pfarrer sprach den jungen Erwachsenen dazu Gottes Segen zu und legte seine Hände auf das Haupt der vier Mädchen und vier Buben. Danach nahmen sie am Abendmahl teil. Nach dem Fürbittengebet und dem Segen beendete ein festlicher Auszug die Feier. Die Kollekte war je zur Hälfte für die Arbeit mit Jugendlichen in der Kirchengemeinde Hirschau und dem brasilianischen Projekt Comin, das als Partner des Dekanats Sulzbach-Rosenberg die Bildung und Gesundheitsversorgung indigener Menschen im Süden Brasiliens unterstützt. Für dieses Projekt spenden auch die Konfirmanden.

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