27.03.2017 - 20:10 Uhr
HirschauOberpfalz

Arbeitsgruppe „Über den Tellerrand schauen“ des Ehenfelder Pfarrgemeinderats lädt zu Fahrt ein „Gut, dass es das Heilpädagogische Zentrum in Irchenrieth gibt“

Ehenfeld. Die Arbeitsgruppe "Über den Tellerrand schauen" des Ehenfelder Pfarrgemeinderats hatte zu einem Besuch des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) in Irchenrieth eingeladen. Begrüßt wurden sie dort von Christian Hüttner, einem Ehenfelder, der als Lehrer im HPZ tätig ist, sowie der Leiterin der Förderschule, Petra Rothmund (vorn links). 13 Eltern mit geistig behinderten Kindern hatten 1965 diese Einrichtung gegründet und Räume in Weiden angemietet. Das Interesse von Eltern aus der ganzen Region war so groß, dass bereits 1969 der Bau des Zentrums in Irchenrieth begann. Heute werden hier Menschen mit geistiger Behinderung gleich nach der Geburt bis ins hohe Alter betreut. Beeindruckt zeigten sich die rund 30 Besucher von den verschiedenen Werkstätten, in denen rund 430 Personen beschäftigt sind. Die Förderschule besuchen rund 150 Schüler in 16 Klassen. Ziel ist ein möglichst hohes Maß an Selbständigkeit im Erwachsenenalter. 65 Fahrzeuge sind morgens und abends für die Beförderung im Einsatz, 800 Mittagessen werden in der Zentralküche der Anstalt täglich gekocht. Viele der Teilnehmer meinten: "Gut, dass es diese Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung in der Region gibt." Bild: fdl

von Fritz DietlProfil

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