13.08.2017 - 14:56 Uhr
HirschauOberpfalz

Auftakttag des Hirschauer Markplatzfestes völlig verregnet: Grau in grau statt weiß und blau

AZ-Wetterprophet Andy Neumaier sollte Recht behalten mit seiner Prognose, dass es am Samstagabend regnen wird - ganz zum Leidwesen des Hirschauer Musikzugs. So war der Auftakttag des Markplatzfestes schon um 20.30 Uhr beendet, als die Pirker Blechmusi vor dem einsetzenden Dauerregen kapitulierte.

Auf ein gutes Gelingen des 43. Hirschauer Marktplatzfestes stießen an (von rechts): Bürgermeister Hermann Falk, Brauerei-Chef Franz Dorfner, Schankmeister Thomas Stark, Altbürgermeister Hans Drexler, Musikzug-Dirigentin Annette Pruy-Semsch, Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl, stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann, 2. Bürgermeister Josef Birner, Ex-Musik-Chef und NBMB-Kreisvorsitzender Werner Stein, Sergeant First Class Matthew Rogers, Captain Christopher Frost, Mary Frost und Musikzug-Vorsitzender
von Werner SchulzProfil

In den Nachmittagsstunden hatten längere sonnige Abschnitte bei Musikzug-Chef Maximilian Stein und seiner großen Helferschar noch die Hoffnung keimen lassen, die schlechten Vorhersagen würden sich doch nicht bewahrheiten. Die Quecksilbersäule kratzte noch an der 20-Grad-Marke, als Bürgermeister Hermann Falk pünktlich um 17 Uhr das erste Fass Festbier anzapfte und mit den zahlreichen Ehrengästen auf ein gutes Gelingen des Festes anstieß.

Wie in den Vorjahren befand sich unter ihnen eine Delegation der First Squadron of the second Stryker Cavalry Regiment. Der Großteil der US-Einheit, die seit 2009 eine Partnerschaft mit der Stadt pflegt, ist zwar derzeit bei einer multinationalen Übung in Georgien. So vertraten Captain Christopher Frost, der als Troop Commander die in Vilseck verbliebenen Soldaten befehligt, seine Frau Mary und Sergeant First Class Metthew Rogers die Squadron. Nach und nach füllte sich der zum Festplatz umfunktionierte Marktplatz zusehends mit Gästen, die von der Pirker Blechmusi mit heimatlichen und modernen Klängen bestens unterhalten wurden. Am Himmel waren zwischenzeitlich die bayerischen Landesfarben Weiß und Blau in ein Grau in Grau über- und die Temperaturen weiter zurückgegangen, bis es schließlich zu regnen begann.

Die Kinder- und Jugendgarde ließ sich davon nicht schrecken. Von Beifallsstürmen der immer noch Ausharrenden begleitet, präsentierten die Mädels bei strömendem Regen in ihren farbenfrohen Haremskostümen ihren fetzigen Bollywood-Showtanz. Kurz darauf strichen die Musikanten um 20.30 Uhr endgültig die Segel, ebenso die wenigen noch verbliebenen Besucher. Sprichwörtlich ins Wasser fiel dann die für 22 Uhr geplante Lichtershow der Majoretten.

 

 

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