Bei KAB Ehenfeld Vortrag zum Thema „Testament und gesetzliche Erbfolge“
Oft Streit um Nachlass

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Hirschau
07.12.2016
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Ehenfeld. Beim Geld hört die Freundschaft auf. Auch in der Familie kann es zu Streitigkeiten kommen, wenn es nach einem Todesfall um das liebe Geld geht. Deshalb hatte die KAB Ehenfeld zu einem Vortrag zum Thema "Testament und gesetzliche Erbfolge" eingeladen. Vor vielen Teilnehmern sprach KAB-Rechtsstellenleiter Josef Wismet im Pfarrheim. Zwei Drittel der Bundesbürger hätten kein Testament gemacht. Sei dies der Fall, trete automatisch die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Die Erben würden dabei in Rangordnungen eingeteilt: "Am häufigsten erben Angehörige der ersten Rangordnung, also Ehepartner und Abkömmlinge des Verstorbenen. Wenn kein Verwandter gefunden wird, erbt der Staat."

Wer eine zielgerichtete Verwendung seines Erbes will, sollte sich laut Wismet rechtzeitig Gedanken machen und ein Testament anlegen. Eigenhändig verfasst gelte es nur, wenn es komplett per Hand geschrieben sei. Ein notarielles Testament beinhalte eine fachmännische Beratung. Die Kosten richteten sich nach dem Vermögen. Unabhängig vom Testament, hätten alle Erben Anspruch auf den ihnen zustehenden Pflichtteil. Ein Verzicht darauf müsse notariell erfolgen, da sonst eine Beweispflicht nicht möglich sei.
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