02.05.2017 - 20:00 Uhr
HirschauOberpfalz

Erlös des Frauenfrühstücks für KDFB- und MISEREOR-Projekt Satt bleibt Wunsch

(u) Jeden Tag satt werden - für rund 795 Millionen Kinder, Frauen und Männer auf der Welt ist dies leider ein unerfüllbarer Wunsch. Sie leiden an Hunger und Mangelernährung. Jährlich sterben mehr Menschen an Hunger, als an Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen.

Der Frauenbund beteiligte sich mit einer 200-Euro-Spende - erlöst beim vierteljährlich stattfindenden Frauenfrühstück - an der Aktion Solibrot. Roswitha Wendl (Fünfte von links), Sprecherin des Führungsteams, sagte: "Wenn viele Menschen an vielen Orten viele kleine Schritte tun, können sie die Welt verändern." Bild: u
von Werner SchulzProfil

Für Misereor-Projekte

Schon zum fünften Mal organisierten der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) und das Hilfswerk Misereor dieses Jahr gemeinsam die Solibrot-Aktion. Durch den Verkauf von über 500 000 Solibroten konnten bisher über 260 000 Euro für Misereor-Projekte zur Verfügung gestellt werden. Auch der Hirschauer Zweigverein beteiligte sich daran.

Die Mitglieder wollten einen Beitrag dazu leisten, dass Hungernde und Benachteiligte Unterstützung erfahren und sich neue Perspektiven für die Zukunft erarbeiten können. Man beschloss, den Erlös des vierteljährlich stattfindenden Frauenfrühstücks in Höhe von 200 Euro für die Aktion zu spenden.

Roswitha Wendl, die Sprecherin des Führungsteams brachte es auf den Nenner: "Wenn viele Menschen an vielen Orten viele kleine Schritte tun, können sie die Welt verändern. Der KDFB Hirschau will genau das mit der Beteiligung an der Solibrot-Aktion tun, denn wir reden nicht nur, wir handeln auch."

Alleinige Ernährerinnen

Sie betonte, dass sich Frauenbundfrauen weltweit für gerechte Lebensbedingungen einsetzen. Frauen seien besonders auf Unterstützung angewiesen, weil sie in den meisten Fällen alleinige Ernährerinnen ihrer großen Familien sind und Tag für Tag das Überleben sichern müssen.

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