08.02.2018 - 20:00 Uhr
Hirschau

Feierstunde zur Amtseinführung von Konrektorin Susanne Kasberger Jetzt weibliche Doppelspitze ein

Seit August 2016 haben die Hirschauer Grund- und Mittelschule und die Ehenfelder Grundschule mit Birgit Härtl eine Rektorin - nun mit Susanne Kasberger auch eine Konrektorin. Mit deren Ernennung und dem Austausch der gesamten Chefetage ist für Härtl bei der Amtseinführung "ein neues Zeitalter eingeläutet".

Seit August 2016 haben die Hirschauer Schulen mit Birgit Härtl (l.) eine Rektorin, nun mit Susanne Kasberger (r.) auch eine Konrektorin. Mit deren Ernennung und dem Austausch der gesamten Chefetage sah Rektorin Härtl bei der Amtseinführungsfeier „ein neues Zeitalter eingeläutet“.
von Werner SchulzProfil

Ihre Aufgabe als stellvertretende Schulleiterin nimmt Susanne Kasberger schon seit Beginn September wahr. Die Ernennungsurkunde zur Konrektorin wurde ihr am 25. Januar von Schulrat Stefan Tischer überreicht - für Rektorin Härtl, das Kollegium, Elternbeirat und Kinder ein guter Grund zum Feiern.

Dazu versammelte sich die Schulfamilie in der Aula, wo die Flötenkinder der Klasse 3/4 mit ihrem Klassenleiter Alois Feyrer die Feierstunde mit dem flotten Stück "Fingerwettlauf" eröffneten. Eine große Portion Humor und eine kleine Notfallkiste, die sie mit diversen Sachen füllten wie einem Ersatzfaden ("falls der Geduldsfaden einmal reißt") oder Batterien ("wenn der Akku leer ist"), hatten die Elternbeiratsvorsitzenden Susanne Fehlner-Dobmeyer und Angela Schreiner mitgebracht.

Im vergangenen halben Jahr habe man Susanne Kasberger als "Mensch mit Kopf, Herz und Hand" kennengelernt. Der Elternbeirat freue sich auf gute Zusammenarbeit. Nach dem "Cup Song" der von Fachlehrerin Regina Rester-Achhammer geleiteten Schulband erklärten die Lehrerinnen Elli Schulze, Helga Haas und Elfriede Scharl der frischgebackenen Konrektorin, was sie künftig alles darf oder nicht mehr darf. So dürfe sie früher aufstehen, um bereits um 7 Uhr in der Schule zu sein, aber in den Sommerferien wegen der Vorbereitung des neuen Schuljahres nicht mehr sechs Wochen um die Welt reisen.

Gemeinsam mit Rektorin Härtl bilde sie ein unschlagbares Team. Dass der Unterricht bei Susanne Kasberger Spaß macht, bestätigten nach dem Soco-Soco-Tanz der 4. Klasse die Schülersprecherinnen Seline Knoll und Elenor Dietl. Sie wünschten sich von ihr "längere Pausen und keine Hausaufgaben". Ehe die Rektorin das Wort ergriff, besangen die Viertklässler nach der bekannten Melodie "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" vermutete Eigenschaften ihrer Lehrerin.

Die Schulleiterin hatte einige Eigenschaften bei ihrer Stellvertreterin entdeckt, die zum Rüstzeug einer Konrektorin gehören. Ein Beispiel sei ihre tolerante Sichtweise. Andere Weltanschauungen seien für sie etwas Bereicherndes. Zudem lade sie alle zur aktiven Mitarbeit ein. Kein Hehl machte sie daraus, dass die Chemie im Schulleitungstandem stimmt: "Du denkst mit mir oft in die gleiche Richtung, bringst Vorschläge ein und willst diese Schule neu denken." Sie sei das letzte Puzzleteil, das der Schule gefehlt habe.

Bauen könne die Spitze dabei dabei auf Bürgermeister Hermann Falk und dessen Team. Mit der Schulhaussanierung, dem Medienkonzept, dem Schulentwicklungsprogramm mit Methodencurriculum seien in den nächsten Jahren einige Meilensteine zu bewältigen.

Susanne Kasberger verhehlte ihre Freude nicht, nach einem neunjährigen Abstecher nach Ehenfeld wieder in Hirschau gelandet zu sein. Die Freiheit zu haben, die Kreativität und Fantasie der Kinder zu fördern und auszuleben, sei für sie ein großes Ziel. Dadurch bleibe die Schule beweglich und offen.

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