06.04.2017 - 20:00 Uhr
HirschauOberpfalz

Feuerwehrleute zu Brandschutzübung in St. Wolfang-Kindertagesstätte Rufe 112 und Hilfe eilt herbei

Die Mädchen und Buben aus dem St.-Wolfgang-Kindergarten sind in Sachen Feuerwehr und Brandschutz auf Zack. Schwarz auf Weiß steht das auf den Urkunden, die ihnen Kommandant Sebastian Jasinsky aushändigte.

Die Mädchen und Buben des St.-Wolfgang-Kindergartens sind fit in Sachen Brandschutz. Das bescheinigten ihnen Feuerwehrkommandant Sebastian Jasins-ky (hinten links) und Feuerwehrmann Bernhard Meyer (hinten rechts), die zu einer Brandschutzübung in die Kindertagesstätte gekommen waren. Bild: u
von Werner SchulzProfil

(u) Mit seinem Feuerwehrkollegen Bernhard Meyer war er zu einer Brandschutzübung in die Tagesstätte gekommen. Die Kleinen hatten schon eine Weile auf die Feuerwehrleute gewartet. Sie kamen nämlich - was im Ernstfall sicher nicht passiert - mit Verspätung in den Kindergarten. Schuld war ein vorheriger Löscheinsatz.

Kaum hatten sie Kleidungsstücke, Werkzeuge und Ausrüstungsgegenstände ausgepackt und begonnen, sprudelte es aus den Mädchen und Buben nur so heraus, was sie über die Feuerwehr wussten. So ziemlich alle hatten etwas auf Lager. Bereitwillig halfen die Kinder Bernhard Meyer beim Anziehen. Die Brandschutzmaske war einigen bekannt, ebenso die Sauerstoffflasche. Vor allem den ganz Kleinen wurde es dann doch etwas mulmig, als sich der Feuerwehrmann die Atemschutzmaske aufsetzte und an die Sauerstoffflasche anschloss und das gespenstisch anmutende Atemgeräusch deutlich zu hören war. Später durfte sich jedes Kind Jacke, Helm und Sauerstoffmaske für zu rettende Menschen anziehen und auch einen Blick durch die Wärmebildkamera machen. Bevor sie das durften, wurde ihnen erklärt, warum man sich im Brandfall auf den Boden legt und laut um Hilfe ruft. Beides wurde in der Praxis geübt. Dann bildeten alle eine Rettungsschlange und marschierten in gebückter Haltung, sich fest an den Händen haltend hinter dem Feuerwehrmann her und drehten eine Runde durch den Kindergarten.

Vorschulkinder durften das richtige Absetzen eines Notrufs üben. Dazu hatte der Kommandant ein Übungstelefon mitgebracht. "112 und Hilfe eilt herbei!", so die Devise. Mit den auf Bildkarten dargestellten Realsituationen durfte sich jedes Kind ein Szenario aussuchen und es telefonisch melden. Kindern, bei denen es daheim keine Rauchmelder gibt, trug Jasinsky eine Hausaufgabe auf. Er forderte sie auf, Eltern über die lebensrettende Funktion von Rauchmeldern aufzuklären und sie zu bitten, solche anzubringen.

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