02.10.2017 - 20:00 Uhr
HirschauOberpfalz

Frauenbund Hirschau informiert sich über Traditionelle Chinesische Medizin Ernährung beeinflusst Emotionen und umgekehrt

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennt fünf Therapieverfahren. Eines davon ist die Ernährungslehre. Mit dieser, präziser gesagt dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Emotionen, befasste sich Ernährungsberaterin Anita Vigl bei einem Vortragsabend des Frauenbunds im Pfarrheim. Ausgangspunkt war die These, dass Emotionen das Essverhalten sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können und umgekehrt die Ernährung Einfluss auf die Gefühlswelt des Menschen hat. Schon die frühen Jäger und Sammler hätten erkannt, dass in süßer Nahrung viele Kalorien stecken und diese außerdem selten giftig war. Dagegen warnten giftige Pflanzen oft durch bittere Substanzen vor der von ihnen ausgehenden Gefahr.

Ernährung und Emotionen nach TCM lautete das Thema, zu dem Ernährungsberaterin Anita Vigl beim Frauenbund referierte. Bild: u
von Werner SchulzProfil

In der Traditionellen Chinesischen Medizin werde den Verdauungsorganen eine besondere Bedeutung bei der Ernährung zugemessen. Dabei stehe die Niere für Angst, das Herz für Lebensfreude und die Lunge für Trauer. Diese Ernährungslehre teile Lebensmittel nach dem Grundprinzip Yin (Kälte) und Yang (Wärme) ein. Holz stehe für sauren (Essig), Feuer für bitteren Geschmack (Rote Beete, Rucola). Dem Element Erde entsprächen Süße und Lebensmittel wie Mais und Kartoffeln. Zum Metall gehörten scharfer Geschmack und Nahrungsmittel wie Zwiebel oder Senf. Dem Element Wasser werde der salzige Geschmack zugeordnet, darunter Fisch. Beim Frühstück solle man reichlich essen, mittags weniger und abends nur mehr Gekochtes.

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