Heimat- und Trachtenverein ehrt langjährige Mitglieder
Vermittelt, lebt und erhält Heimat

Der Heimat- und Trachtenverein ehrte bei der Jahresabschlussfeier langjährige und verdiente Mitglieder (von links): Bürgermeister Hermann Falk, Altbürgermeister Hans Drexler, Bernhard Zach, Georg Kustner, Marianne Horn, Karlheinz Schwandner, Anne-Marie Lang und Vorsitzender Michael Meier. Bild: u
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Hirschau
20.12.2016
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Die Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins sind zwar bis 23. Dezember noch jeden Abend bei den Veranstaltungen des Lebendigen Adventskalenders gefordert. Nichtsdestotrotz setzten sie mit ihrer Abschlussfeier einen gelungenen Punkt hinter ein ereignisreiches Vereinsjahr.

Vorsitzender Michael Meier freute sich über ein volles Haus. Er dankte allen, die sich das ganze Jahr über engagiert haben, um die Vereinsarbeit mit Leben zu erfüllen. Besonders hob er hervor, dass die Trachtlerzwergerln für die Feier ein abwechslungsreiches Programm mit Gedichten, Tänzen, Liedern und Instrumentalstücken vorbereitet hatten. Zum herzerfrischenden Höhepunkt der Darbietungen geriet der Song von Rolf Zuckowski "In der Weihnachtsbäckerei", bei dem sich drei der großen Mädels tatsächlich als Bäckerinnen betätigten.

Wie in jedem Jahr nutzte der Verein die Veranstaltung, um langjährige Mitglieder für Vereinstreue und aktive Mitarbeit zu danken und zu ehren. Mit Altbürgermeister Hans Drexler und Georg Kustner konnte Meier zwei tragende Säulen der Watzendorfer Sänger zur 20-jährigen Mitgliedschaft gratulieren und ihnen die Ehrennadeln des Vereins überreichen. Diese Auszeichnung wurde mit Marianne Horn, Anne-Marie Lang und dem ehemaligen 2. Bürgermeister Karlheinz Schwandner drei weiteren treuen Mitgliedern zuteil. Bernhard Zach wurde für sogar 50 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet und mit einer Urkunde belohnt.

Bürgermeister Hermann Falk sah im Heimat- und Trachtenverein eine tragende Säule für das kulturelle Leben Hirschaus. Dies zeige sich zum Beispiel bei der Veranstaltungsreihe des Lebendigen Adventskalenders. Ohne die Trachtler wäre diese nicht durchführbar. Im Vereinsnamen stecke das Wort Heimat. "In der Tat gibt der Verein vielen - vor allem Kindern und Jugendlichen - Heimat, lebt und erhält Heimat und Tradition. Der Verein vermittelt traditionelle und menschliche Werte, die für das persönliche Leben und in der Gemeinschaft wichtig sind", hob Falk hervor. Die ehrenamtlich im Verein Tätigen hätten für ihre zeitintensive Tätigkeit Anerkennung verdient. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Besuch von Bischof Nikolaus. Er hatte allerhand über das abgelaufene Jahr zu berichten und hatte neben Lob und Tadel für die Aktiven kleine Geschenke im Gepäck.
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