Hirschauer Frauenbund spendet für die Helfer vor Ort
2000 Euro fürs neue „Rutscherl“

Mit einer 2000-Euro-Spende bedachte der Katholische Frauenbund die Helfer vor Ort, damit sich diese den Wunsch nach einem neuen Einsatzauto erfüllen können (von links): Gerlinde Siegert, Johannes Sellmeyer, Daniel Reger, Vorsitzende Roswitha Wendl und Irmgard Sellmeyer. Bild: u
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Hirschau
23.12.2016
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Es hat sich in Hirschau offenkundig herumgesprochen: Die Helfer vor Ort (HvO) brauchen dringend ein neues Einsatzfahrzeug. Der HvO-Notruf wurde zumindest beim Katholischen Frauenbund gehört. Die Damen spendierten 2000 Euro für ein neues HvO-"Rutscherl". HvO-Leiter Daniel Reger und sein Stellvertreter Johannes Sellmeyer nahmen den Spendenscheck entgegen.

Seit 2010 gibt es die HvO-Gruppe in Hirschau. Derzeit sorgen mit dem Leiter Daniel Reger, seinem Stellvertreter Johannes Sellmeyer, Klaus Tardel, Roxana Fink und Julia Matzke fünf junge Leute für eine Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. Ihr im Oktober 2014 angeschaffter Smart war das erste HvO-Fahrzeug im Landkreis Amberg-Sulzbach. Der Gebrauchtwagen hatte damals schon 75 000 Kilometer hinter sich. Nach zwei Jahren HvO-Einsätzen hatte der Wagen 90 000 Kilometer auf dem Buckel. Die vielen Kaltstarts und Fahrten mit hohen Drehzahlen sind bei etwa 140 Einsätzen pro Jahr nicht spurlos am Motor vorbeigegangen. Kurzum: Um ihre wichtigen, oft lebenswichtigen Aufgaben zuverlässig erfüllen zu können, brauchen die Helfer vor Ort schnellstmöglich ein neues Einsatzauto.

Bei der Spendenübergabe betonte Vorsitzende Roswitha Wendl, dass der Frauenbund das ehrenamtliche Engagement der jungen Leute in der HvO-Gruppe sehr schätze. Schon vor zwei Jahren habe man sich von Johannes Sellmeyer und Gabi Köper in einer Veranstaltung umfassend über das Aufgabenfeld der Helfer vor Ort informieren lassen.

Man sei überzeugt, dass die HvO ein wertvolles Glied im BRK-Hilfeleistungssystem seien. Im Notfall könne Hilfe nicht schnell genug eintreffen. Darum habe man deren Arbeit im Februar 2015 mit einer 500-Euro-Spende und im Dezember 2015 mit einer 1000-Euro-Spende unterstützt. Mit der 2000-Euro-Spende wolle der Frauenbund mithelfen, dass der Wunsch nach einem neuen Auto baldmöglichst in Erfüllung geht.

Daniel Reger bedankte sich für die Spende. Für das geplante neue Auto, einen Ford Focus, rechne man mit Anschaffungskosten in Höhe von rund 18 000 Euro.
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