Hirschauer St.-Wolfgang-Kindergarten spendet Erlös der Feier für SOS-Kinderdorf Immenreuth
Sankt Martin als Vorbild

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Hirschau
24.12.2016
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Der heilige Martin ist ein leuchtendes Vorbild für praktizierte Nächstenliebe und die Bereitschaft zum Teilen. Seinem Beispiel eiferten die Kinder, Erzieherinnen und Eltern des St.-Wolfgang-Kindergartens nach. Bei der Martinsfeier in der Pfarrkirche hatten die Kinder ihre Tütchen zum Altar gebracht. Den Inhalt - insgesamt 265 Euro - konnte nun der Einrichtungsleiter des SOS-Kinderdorfs Immenreuth, Holger Hassel, in Empfang nehmen.

Kindergartenleiterin Uta-Maria Kriegler und Elternbeiratsvorsitzende Jentry Meißner hießen ihn beim Elterncafé willkommen. Sie alle lauschten interessiert Hassels Erzählungen über seine Arbeit im SOS-Kinderdorf. Dort leben zehn Familien, die bis zu 50 Kindern und Jugendlichen ein Zuhause und eine neue Heimat bieten.

Als wichtigste Bezugsperson für sie bezeichnete er die SOS-Kinderdorfmutter. Sie lebt mit den Kindern in einem Haus, gestaltet mit ihnen den Alltag, gibt ihnen Geborgenheit, Vertrauen und Orientierung und fördert ihre Entwicklung. In der Regel bleiben die Kinder über viele Jahre dort, bis sie auf eigenen Füßen stehen können. Die Spende werde man verwenden, um den Kindern einen Kinobesuch oder ein Ponyreiten zu ermöglichen.

Am Ende waren alle aus der St.-Wolfgang-Familie überzeugt, dass der Elternbeirat mit dem SOS-Kinderdorf den richtigen Spendenempfänger ausgewählt hatte. Angesichts der guten Stimmung ließen es sich die Kinder nicht nehmen, ihre Lieblingslieder wie "Hey, hallo", "Halleluja", "Ein Stern steht hoch am Himmelszelt" und den Alle-meine-Entchen-Rap anzustimmen.
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