Hirschauer und Ehenfelder pilgern nach Amberg
Zu Fuß zu Maria

Bei sommerlichen Temperaturen pilgerte eine große Schar Wallfahrer von Hirschau aus auf den Mariahilfberg. Bild: häd
Vermischtes
Hirschau
10.07.2017
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Über 120 Angehörige der Pfarreien Mariä Himmelfahrt Hirschau und St. Michael Ehenfeld sind der Jahrhunderte alten Tradition der Fußwallfahrten zum Amberger Mariahilfberg gefolgt. Schon um 4.30 Uhr machte sich die Pilgergruppe bei sommerlichen Temperaturen in Begleitung von Pfarrer Hans-Peter Bergmann und Bürgermeister Hermann Falk auf den Weg.

Namentlich genannt wurden die Wallfahrer aus Hirschau und Ehenfeld bereits 1784 anlässlich der 150-Jahr-Feier des Mariahilfbergs. Wallfahrtsleiter Wolfgang Weih bedankte sich vorab bei den Feuerwehren Hirschau und Ehenfeld für die Sicherung des Weges sowie beim BRK Hirschau für die medizinische Betreuung. Betend und singend ging es vorbei an Häusern, Wegen, Wiesen, Feldern und Bildstöcken. Unterwegs warteten immer wieder Wallfahrer am Straßenrand, um sich in die Pilgerschar einzureihen. Der Weg führte zunächst entlang der B 14 stadtauswärts. Dann ging es auf dem Geh- und Radweg weiter durch Krondorf und Urspring nach Steiningloh, wo die Wallfahrer unter Glockengeläut empfangen wurden und sich weitere Pilger in den Zug einreihten. Ab da folgte man dem Lauf des Krumbach bis Immenstetten, wo eine Rast eingelegt wurde. Dann ging es auf der Gemeindeverbindungsstraße weiter bis zur Industriegebiet-Einfahrt. Schließlich folgte man dem Rad-Rundweg in Richtung Raigering.

Die Messe zelebrierten Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann, Pfarrvikar Pater Augustin von St. Martin und Stadtpfarrer Markus Brunner. Gestärkt mit dem Segen der Kirche lud nach dem Gottesdienst der Bratwurstduft die meisten Pilger zu einer Brotzeit und einer Maß Bier ein.
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