10.09.2017 - 20:00 Uhr
HirschauOberpfalz

I bin as Hirschau und dou binne daham Schulkinder-Maskottchen Fred schreibt Buch über Hirschau

Nur wenige Hirschauer kennen die Spinne Fred. Obwohl sie "as Hirschau und dou daham is".

Mit sichtlichem Stolz überreichte Fred zusammen mit seiner Ghostwriterin Stefanie Rom (links) sein Erstlingswerk an seine Freunde aus der Schulkindgruppe des Marien-Kindergartens. Sie waren davon alle hellauf begeistert. Mit im Bild Kinderpflegerin Maria Birich (rechts). Bild: u
von Werner SchulzProfil

Fred wohnt seit 2006 im Haus des Kindes und ist das Maskottchen der Schulkindgruppe des Marien-Kindergartens. Vor kurzem hat Fred sogar ein Buch über seine Heimatstadt geschrieben. Ein Jahr lang hat er sich in Hirschau gründlich umgesehen.

Fred ist nicht allein

Bei seinen Unternehmungen war er nicht alleine. Begleitet wurde er von seinen Freunden - den Mädchen und Jungen der Grundschulkindergruppe des Marien-Kindergartens. Mit auf Achse war immer auch Stefanie Rom. Sie ist die Erzieherin der Schoolkids und brachte Fred auf die Idee, ein Buch zu schreiben. Sie half ihm dabei nicht nur als Ghostwriterin ganz gewaltig, sondern besorgte auch die nötigen Sponsoren.

Das Buch trägt den Titel "I bin as Hirschau! Und dou binne daham". So lautet auch das Motto, das Stefanie Rom, ihre Kolleginnen und Kita-Leiterin Christa Bauer zum Jahresthema auserkoren hatten. Während des Kindergartenjahres wurde es mit einer Reihe von Exkursionen und Aktivitäten mit Leben erfüllt. Von Bürgermeister Falk ließ man sich das Rathaus zeigen, von Stadtpfarrer Bergmann die Pfarrkirche. Interessantes über Hirschau erfuhr man auch bei einer Führung mit Heimatpfleger Sepp Strobl. Eine Schnitzeljagd führte die Kinder zum Antonius-Kindergarten, zum Kriegerdenkmal, zur Oberen Mühle, zur Tankstelle, zum Mühlweiher, zum Conrad-Kindergarten und zum Bahnhof. Die Feuerwehr holte man sich ins Haus.

Einen Einblick in die Arbeitswelt bekam man bei den Besichtigungen von Betrieben bzw. Einrichtungen wie Conrad Electronic, der Apotheke am Apothekereck, dem Uhren- und Schmuckgeschäft Huber, der Schlossbrauerei und der Firma AKW. Richtig Spaß brachte den Kindern das Mitmachen beim Kinder-Faschingszug und das Schlittenfahren am "Wirschtlberg". All diese Erlebnisse schildern Fred und seine Ghostwriterin Stefanie Rom kindgemäß und spannend auf 108 Seiten, die von ihrem Ehemann, dem Mediendesigner Oliver Zirnig-Rom, profimäßig gestaltet wurden.

genauer und bewusster kennenzulernen, war das eine Ziel, das die Gruppe um Stefanie Rom mit dem Projekt verfolgte. Gleichzeitig sollten bei den Kindern für ihre Persönlichkeitsentwicklung wichtige Fähigkeiten zielbewusst gefördert werden, etwa die Bereiche Emotionalität und soziale Beziehungen. Bei den Aktivitäten war es enorm wichtig, sich mit anderen abzusprechen, gemeinsam zu planen, abgestimmt zu agieren und abschließend über die Erfahrungen zu sprechen.

Ein zweites Buch?

Mit sichtlichem Stolz überreichte Fred zusammen mit seiner Ghostwriterin Stefanie Rom sein Erstlingswerk an seine Freunde. Sie waren davon alle hellauf begeistert. Fred lässt gerne Exemplare nachdrucken, wenn der Wunsch an ihn herangetragen wird. Er trägt sich - so hat er im engsten Kreis verraten - mit dem Gedanken, das Projekt im neuen Kindergarten- und Schuljahr fortzusetzen und dann ein zweites Buch zu schreiben.

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