05.02.2017 - 20:00 Uhr
HirschauOberpfalz

Jahreshauptversammlung des Hirschauer Frauenbunds Sozial sehr engagiert

Stolze 6650 Euro hat der Katholische Frauenbund Hirschau 2016 für soziale und gemeinnützige Projekte zur Verfügung gestellt. Darauf verwies das Vorsitzenden-Trio Roswitha Wendl, Gerlinde Siegert und Irmgard Sellmeyer bei der Hauptversammlung.

Unter keinem günstigen Stern stand die Ehrung langjähriger Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbunds Hirschau. Der Großteil der Frauen musste krankheitsbedingt passen (von links): Roswitha Wendl, Brigitte Dobmeier, Gisela König, Irmgard Sellmeyer, Theresia Piehler, Gerlinde Siegert, Elfriede Weinberger und Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann. Bild: u
von Werner SchulzProfil

Beim Frauenbund wird das ganze Jahr über vorbildliche Arbeit geleistet. So lautete das Fazit des bebilderte Jahresrückblicks, den Wendl, Siegert und Sellmeyer im Pfarrheim präsentierten. Beeindruckend war nicht nur die Zahl von 43 Veranstaltungen, die von insgesamt 1652 Personen besucht wurden. Dabei wurde die Spende erarbeitet.

Zahlreiche Kranke

Erfolgte bislang die Aufnahme neuer und die Ehrung treuer Mitglieder alljährlich bei der Elisabethenfeier, gehörte beides erstmals zum Programm der Jahreshauptversammlung. Die Neuerung war sicher nicht schuld daran, dass von vier Neuzugängen drei krankheitsbedingt passen mussten und nur Brigitte Dobmeier an der Aufnahmefeier in der Pfarrkirche und im Pfarrheim teilnehmen konnte. Als Willkommen gab es für sie neben dem Mitgliedsausweis eine Rose und einen Frauenbundschal.

Bei den Ehrungen sah es nicht besser aus. Nur 3 von 13 Jubilaren konnten anwesend sein. Gisela König und Elfriede Weinberger wurden für 25 Jahre Treue mit der silbernen Bundesnadel ausgezeichnet, Theresia Piehler für 40 Jahre mit der Bundesnadel in Gold. Dazu gab es einen Blumenstock, Schal, Schirm und Kerze. In Sachen Mitgliederzahlen herrscht beim Hirschauer Frauenbund Konstanz. Zwei Austritten und zwei Todesfällen standen vier Neuzugänge gegenüber. Man zählt 252 Vereinsangehörige.

Dass sich der Frauenbund als katholischer Verein begreift, zeigte der Jahresrückblick mit vielen religiösen und kirchlichen Veranstaltungen. Etwa eine Bibelwanderung, die Gestaltung des Weltgebetstags der Frauen, der Lichter-Kreuzweg, die Maiandacht in Krickelsdorf, der Einkehrtag in Johannisthal oder Wallfahrten.

Der Gesundheit und Fitness dienten Yoga- und Aqua-Jogging-Kursreihen. Informationswert hatten die Vorträge, die Besichtigung des Müllkraftwerks Schwandorf und Kochkurse. Auch die Geselligkeit wurde groß geschrieben, so beim Weiberfasching, den Frauenfrühstücken oder einem Tagesausflug zum Brombachsee. Ein Höhepunkt war das Adventssingen in der Pfarrkirche. Im Oktober traf sich unter der Regie von Michaela Meier erstmals eine Junge Frauengruppe zum Stammtisch.

Viele Spenden

Der Bericht von Schatzmeisterin Rosemarie Staudigl belegte das soziale Engagement des Frauenbunds. Die Helfer vor Ort wurden mit 2000 Euro bedacht, die Caritas-Sozialstation, Africa Luz und die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder mit je 1000 Euro.

An Schwester Miriam in Bolivien wurden 500 Euro überwiesen. Je 250 Euro bekamen die Notfallseelsorge und der Zwergerltreff, jeweils 200 Euro das BRK-Seniorenheim und der Seniorentreff.Gerlinde Siegert vom Führungsteam lobte die zur Ehrung anstehenden Frauen. Sie hätten viel zum Gelingen der Frauenbund-Aktivitäten beigetragen. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Martha Buckenleib, Beate Gradl, Gisela König, Renate Meier, Elfriede Weinberger und Hedwig Wisneth ; für 40 Jahre: Barbara Hager, Irmgard Kummert, Maria Luber, Theresia Piehler, Annemarie Reil und Anna Zeitler . Rita Lehner hält dem Frauenbund schon 50 Jahre die Treue. Ihr wird der Vorstand bei einem Besuch mit der goldenen Mitgliedsnadel mit Stein die höchste Auszeichnung überbringen, die der Diözesanverband zu vergeben hat.

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