18.01.2018 - 20:00 Uhr
HirschauOberpfalz

Landesverband Ostbayern im Bund Deutscher Karneval ehrt Hirschauer Gardemädchen Junges Pflänzchen gedeiht kräftig

"Nicht nur Regina Merkl, ganz Hirschau kann stolz auf diese Kinder- und Jugendgarde sein." Klaus Faltermeier, Schatzmeister des Landesverbands Ostbayern im Bund Deutscher Karneval (LVO), spart nicht mit seinen Komplimenten, als er fünf Gardemädchen ihre Leistungsabzeichen in Bronze überreicht.

Fünf Mädchen der Kinder- und Jugendgarde erhalten die Leistungsabzeichen in Bronze des Landesverbands Ostbayern im Bund Deutscher Karneval (von links): LVO-Schatzmeister Klaus Faltermeier, Ramona Rösch, Bürgermeister Hermann Falk, Marcella Baldauf, Elisabeth Duschner, Madlen Meier, Valentina Lipp, Garde-Chefin Regina Merkl und LVO-Pressereferent Manfred Enders. Bild: u
von Werner SchulzProfil

Dass mit Manfred Enders (Hahnbach) ein zweites LVO-Präsidiumsmitglied ins Josefshaus nach Hirschau gekommen war, wertete Faltermeier als Zeichen der Wertschätzung für die hervorragende Arbeit, die Regina Merkl seit der Gründung der Garde vor vier Jahren geleistet hat. Die Hirschauer Kinder- und Jugendgarde sei das jüngste Pflänzchen in der großen Familie der ostbayerischen Faschingsgesellschaften mit ihren 86 Vereinen und rund 5600 aktiven Mitgliedern, sagte Faltermeier. Dass dieses Pflänzchen so prächtig gediehen sei, sei in höchstem Maße Merkls Verdienst.

26 Mädchen habe sie zwischenzeitlich unter ihren Fittichen. 15 davon gehörten zur Kindergarde, 11 zur Jugendgarde. Es sei offenkundig, dass sie es bestens verstehe, ihre eigene Begeisterung auf die Kinder zu übertragen. Merkl habe selbst ja im Kindes- und Jugendalter als Gardemädchen in den Reihen des Faschingskomitees Schmidmühlen getanzt. Großes Lob zollte Faltermeier auch den Eltern, die ihre Kinder vorbildlich unterstützen. Bürgermeister Hermann Falk empfahl, die Kinder- und Jugendgarde nach besten Kräften zu unterstützen. Die fünf Gardemädchen Marcella Baldauf, Elisabeth Duschner, Valentina Lipp, Madlen Meier und Ramona Rösch erhielten unter dem Beifall des Publikums ihre Leistungsabzeichen in Bronze samt dazugehörenden Urkunden überreicht. Auf denen ist zu lesen, dass ihnen diese Ehre durch die Vereinigung Ostbayerischer Faschingsgesellschaften "in Anerkennung und Würdigung der Verdienste zur Erhaltung und Förderung von heimatlichem Brauchtum" zuteil wird. Faltermeier verband damit den Wunsch, dass sie bei der Stange bleiben und er ihnen in zwei Jahren das Silber-Abzeichen überreichen kann.

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