28.01.2018 - 20:00 Uhr
HirschauOberpfalz

Landkreis-CSU gastiert für ihren Faschingsball in Hirschau So feiern die "Schwarzen"

"Servus und Grüß Gott. Schön, dass ihr alle da seid. Denn bei uns in Hirschau ist im Fasching was los!" Mit diesen Worten begrüßte Jonas I., der Prinz der Kinder- und Jugendgarde des Musikzugs Hirschau, die Narren beim Faschingsball der Landkreis-CSU im Hirschauer Josefhaus.

Bürgermeister Hermann Falk und Birgit Birner haben dafür gesorgt, dass der CSU-Ball wieder nach Hirschau verlegt wurde. Bilder: gf (2)
von Autor GFRProfil

Zum Narrhalla-Marsch zogen der Tross der Kinder- und Jugendgarde des Musikzugs Hirschau sowie die närrischen Tollitäten Jonas I. und Laura I. mit ihrer Präsidentin Regina Merkel beim Schwarz-Weiß-Ball des CSU-Kreisverbands ein. Zackig exerzierte die Garde, später kam sogar Fußball-Stimmung auf: Fast so wie die deutschen Nationalkicker nach dem Gewinn der WM gefeiert haben, präsentierte die Garde mit schwarz-rot-goldener Irokesen-Frisur ihre Show-Einlage. Bis zum Morgen sorgte die Band Tropics für Stimmung.

Ohne Orden geht es im Fasching nicht: Geehrt wurde der frühere CSU-Kreisgeschäftsführer Helmut Fischer, der seinen privaten Geburtstagsabend dem CSU-Ball "geopfert" hat und seit Jahren die "Strippen" bei der Schwarzen Nacht zieht. Faschingsorden bekamen auch Bürgermeister Hermann Falk und Birgit Birner, die dafür gesorgt hätten, dass der CSU-Ball wieder nach Hirschau verlegt wurde. "Falk hat allein schon dafür einen Orden verdient, weil er wie kaum ein anderer Bürgermeister bei Gratulationen, Festen und Jubiläen so freundlich aus der Zeitung lächelt", sagte Regina Märkel. Die Präsidentin der Hirschauer Kinder- und Jugendgarde wurde von Kreisgeschäftsführerin Edeltraud Fischer-Graf für die Tombola als Glücksfee verpflichtet. Jede Eintrittskarte galt als Los für Wein, Bauernschinken, Gutscheine oder Eintrittskarten für Freibäder. Obligatorisch konnte ein Gewinn auch zum Besuch des Landtags oder zu einer Viertagesfahrt nach Berlin führen, zu der Bundestagsabgeordneter Alois Karl einlädt. Etwas tiefer hatte Harald Schwartz für den Hauptgewinn in die Tasche gegriffen: Er spendierte einen Wellnessaufenthalt in einem Hotel im Landkreis.

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