Mehrere Empfänger bedacht
Pilger spenden aus Körbchen

Nach zehn Jahren Wallfahrtsleitung hielt es Wolfgang Weih für angebracht, mit den Geldern aus den Wallfahrtssammlungen örtliche gemeinnützige Organisationen zu unterstützen. Er konnte insgesamt 1200 Euro verteilen (von links): Wolfgang Weih, Anita Falk (PGR-Vorsitzende Ehenfeld), Reinhold Birner (Kassier Förderkreis Altenhilfe), Werner Schulz (Vorsitzender Förderkreis Altenhilfe), Julia Matzke (Helfer vor Ort), Diakon Richard Sellmeyer (Caritas-Sozialstation), Michaela Fellner (PGR-Vorsitzende Hirschau) un
Vermischtes
Hirschau
03.01.2017
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Als die Gläubigen der katholischen Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt und der Ehenfelder Pfarrei St. Michael am 26. Juni 2016 die bis ins Jahr 1784 zurückreichende Tradition der Fußwallfahrten zum Amberger Mariahilfberg fortsetzten, bedeutete dies für Wolfgang Weih ein kleines Jubiläum: Er war zum zehnten Mal als Wallfahrtsleiter mit der Pilgergruppe unterwegs.

Sein Zehnjähriges nahm Weih in Absprache mit den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Michaela Fellner (Hirschau) und Anita Falk (Ehenfeld) zum Anlass, mit den Geldern aus den bisherigen Wallfahrtssammlungen örtliche gemeinnützige Organisationen mit Spenden zu bedenken.

Alljährlicher Wallfahrtsbegleiter ist ein Sammelkörbchen, das von Pilgern gefüllt wird. Seit neun Jahren gibt es für sie sogar eine Gegenleistung in Form eines Wallfahrtsbildchens - von Alfred Härtl gestaltet und von ihm als Erinnerungsgeschenk dankenswerterweise gratis zur Verfügung gestellt. Im Körbchen hat sich über die Jahre ein hübsches Sümmchen angesammelt.

1200 Euro davon wechselten an den Weihnachtstagen den Besitzer. Jeweils 300 Euro überreichte Wolfgang Weih an den Geschäftsführer der Caritas-Sozialstation, Diakon Richard Sellmeyer, an den Vorsitzenden des Förderkreises Altenhilfe, Werner Schulz, an die Helfer-vor-Ort-Mitarbeiterin Julia Matzke und an Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann. Letzterer leitet die Spende an das Missionswerk der Augustiner weiter. Dieses plant in der Kommune de Limete in der Nähe von Kinshasa eine Schule speziell für die Armen - mit Klassen vom Kindergarten bis zum Abitur.

Gemäß den Leitsätzen "Keine Ungleichheiten in Kinshasa!" und "Keine Kinderarbeit mehr!" soll über 800 Kindern eine gute Schulbildung ermöglicht werden. Die Spendenübergabe verband Weih mit Dankesworten an Stadtpfarrer Bergmann für seine jederzeitige Unterstützung und das Mitgehen, an Diakon Sellmeyer für das Bereitstellen eines Begleitfahrzeugs der Sozialstation und an Werner Schulz für die pressemäßige Begleitung der Wallfahrt.

Dass die Gelder übergeben werden konnten, hätten letztlich die Wallfahrer möglich gemacht. Ihnen und vor allem Wolfgang Weih galt der Dank der Beschenkten.
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