Bürgermeister Hans Durst: Beim neuen Entwässerungsgesetz kommt auf die Bürger noch einiges zu
Beweisen, dass alles noch ganz dicht ist

Lokales
Hirschbach
03.05.2013
4
0
Im Schnelldurchlauf informierte Bürgermeister Hans Durst seine Gemeinderäte in der vergangenen Sitzung über das neue Entwässerungsgesetz. "Da kommt auch auf die Bürger noch einiges zu", zog er sein Fazit.

Jeder Anschließer muss in bestimmten Abständen beweisen, dass sein Anschluss dicht ist. Auch die Kanalnetze der Kommunen sind davon betroffen.

Der Pächter des Hirschbachs bemängelt, dass Bisamratten die Böschungen untergraben. Die Gemeinde versucht, Abhilfe zu schaffen. Für die Abwasseranlage in Eschenfelden musste ein Boot angeschafft werden, das 400 Euro kostete. Die Räte segneten dies einstimmig ab. Ebenso stimmten sie für einen Wartungsvertrag für die Heizung im "Haus der Begegnung" in Hirschbach für 180 Euro im Jahr.

Die Gemeinde Hirschbach entsendet in den Jahren 2014 bis 2018 keinen Schöffen. Für die Aufgaben eines Laienrichters hat sich niemand gemeldet.

Bürgermeister Durst tat seinen Räten kund, dass er von einer Teilnahme am Probebetrieb des Digitalfunks nichts hält. Zudem möchte Gemeinderat Joachim Iwanek bestätigt haben, dass damit alle Orte in der Gemeinde erreichbar sind. Wenn dies nicht der Fall ist, wollte er wissen, was als Abhilfe geplant sei.
Bisher noch nicht geklärt werden konnte die Ursache des "sauren Geschmacks", den einige Bürger in Eschenfelden im Wasser anprangerten. Straßenschäden in der Ortsdurchfahrt in Pruppach waren ebenfalls ein Thema.

Einstimmig bestätigt wurden Hans Sperber und Helmut Merz als 1. und 2. Kommandant der Feuerwehr Achtel für die nächsten sechs Jahre. Keine Einwände gab es zur Errichtung eines Blockheizkraftwerks und zur Erstaufforstung der Flurnummer 723 in Eschenfelden. Die neue, mit dem Bauausschuss abgestimmte Zufahrt für das Anwesen Schwab in Achtel entsteht als reiner Privatweg.

Ebenso einstimmig wurden die Änderungen zum Landschaftsschutzgebiet abgesegnet. Diese wurden bereits 2008 im Konsens mit der zuständigen Behörde ausgearbeitet. Auch diesmal hatten sich die Räte dazu einen Samstagnachmittag Zeit genommen und sind alle Orte noch einmal durchgegangen. Der Bürgermeister möchte das Verfahren einleiten, kann aber nicht sagen, wie lange es dauert und ob es durchgeht.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.