Konzept zur Haushalts-Konsolidierung findet Zustimmung im Gemeinderat
Finanzen in den Griff bekommen

Lokales
Hirschbach
27.04.2013
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Mit "tierischen Problemen" hatten sich die Räte der Gemeinde Hirschbach in ihrer letzten Sitzung zu befassen. Bisamratten im Hirschbach und Hundekot in Eschenfelden und Hirschbach waren die Auslöser. Weit mehr Sorgen bereitet Bürgermeister Hans Durst allerdings die finanzielle Lage der Gemeinde.

Der Gemeindetag legt ein Stabilisierungsprogramm auf zur Haushaltskonsolidierung von Gemeinden, die dann allerdings drei bis fünf Jahre daran gebunden sind. Aber der Bürgermeister sieht es als Chance, die Gemeindefinanzen in den Griff zu bekommen. Sowohl die Einnahmen wie auch die Ausgaben Seiten seien ausgereizt. Das den Gemeinderäten vorgestellte dazu notwendige Haushaltskonsolidierungskonzept fand die Zustimmung der Räte.

Von oben angeordnet

Andiskutiert wurde die Erhöhung der Gewerbesteuer von derzeit 330 auf 380 Prozentpunkte. Vorläufig will man es aber dabei belassen, sofern es nicht "von oben angeordnet wird". Die örtliche Rechnungsprüfung ergab drei Nachfragen, die der Bürgermeister aber zur Zufriedenheit der Rechnungsprüfer beantworten konnte. Die Feststellung der Jahresrechnung wurde auf die nächste Sitzung verschoben.

Zum Thema Nahwärmekonzept Eschenfelden konnte Bürgermeister Durst berichten, dass eine Firma Interesse bekundet hat. Einige Punkte müssen aber noch geklärt werden. Durst hofft, dass spätestens in der Juni-Sitzung eine Entscheidung fällt.
Der "Klowagen" ist repariert, allerdings haben sich die Modalitäten zum Ausleihen etwas geändert. Hol- und Bringort ist die Kläranlage Eschenfelden. Für den Transport sind die Ausleiher selbst verantwortlich. Außerdem ist er nur noch für die örtlichen Vereine bestimmt. Gemeinderat Bernd Pilhofer schlug vor, doch dann die Ausleihkosten zu senken oder ganz darauf zu verzichten. Jedoch erhielt er keine Mehrheit, da doch immer wieder Reparaturen anfallen und dafür diese Ausleihgebühr dann hergenommen wird.

Ein großes Thema in den Bürgerversammlungen war die Hundekot-Problematik. Vor allem in Eschenfelden gibt es immer wieder massive Probleme, aber auch in Achtel. In Hirschbach in ersten Linie rund um die Weiher und den Kinderspielplatz. Diskutiert wurde, ob es Sinn machen würde, Hundetüten-Behälter an neuralgischen Punkten aufzustellen. Diese Anschaffung wurde nicht weiter verfolgt, da sie erstens auch wieder Geld kostet und die "Hardliner" unter den Hundebesitzern diese ignorieren.

Hunde- und Pferdesteuer

Bürgermeister Durst schlug vor, die Hundesteuer zu erhöhen. Da kam allerdings der Einwand von Robert Pirner, dass bei einer Hundesteuererhöhung auch eine Pferdesteuer eingeführt werden müsste, denn "die machen größere Haufen", so sein Argument. In der Gemeinde gebe es da einige besonders betroffene Stellen.
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