14.03.2017 - 20:00 Uhr
HirschbachOberpfalz

Bis Sommer 2017 sollen Glasfaserkabel das schnelle Internet in Hirschbach verbreiten Telekom schickt Grabungstrupp

Mittelfränkisches Glasfaserkabel bringt das Internet im oberpfälzischen Hirschbach auf Touren. Als zeitliches Ziel steckt sich die Telekom den Sommer 2017. Davor heißt es aber noch graben, graben, graben.

Noch herrscht Winterruhe im Hirschbacher Freibad. Am Samstag, 25. März, ist ein Arbeitseinsatz angesagt, um rechtzeitig zur Badesaison alles auf Vordermann zu bringen. Bild: rrd
von Pauline ReglerProfil

Bei der jüngsten Sitzung des Hirschbacher Gemeinderats im Rathaus in Eschenfelden informierte Bürgermeister Hans Durst über den Sachstand beim Breitbandausbau. Das Glasfaserkabel wird zu den meist schon bestehenden Schaltschränken gelegt. An einigen Stellen werden neue Schränke aufgestellt, zum Beispiel am Adlersberg in Unterhirschbach.

Notweg am Adlersberg

Grundsätzlich gilt: Je näher der Nutzer am Schaltschrank wohnt, desto schneller das Internet. Die Grundversorgung von 30 Mbit muss aber noch am letzten Zipfel des Gebiets ankommen. Die Adlersberg-Bewohner gelangen während der Bauzeit auf einem Not-Fahrweg zu ihren Anwesen.

Durch den Ort wird das Glasfaserkabel im Gehweg verlegt. "In Hirschbach werden viele Gehwege aufgerissen werden müssen", kündigte Bürgermeister Hans Durst an. Er bekam von seinen Räten die einhellige Zustimmung, ein Verfahren anzuwenden wie in Eschenfelden.

Das heißt, die Telekom darf den kompletten Weg aufgraben, und die Gemeinde zahlt bei der Wiederherstellung einen Eigenanteil dazu. Hinterher sollen die Gehwege dann wieder wie neu sein. Gemeinderat Sebastian Raum fragte, ob es Sinn macht, gleich Leerrohre mit hineinzulegen. Das verneinten seine Ratskollegen.

Chance für Eggenberg

Riglashof, Pruppach, Buchhof, München, Achtel sowie Ober- und Unterklausen werden auf diese Weise versorgt. Eschenfelden und Ratzenhof sind schon durch die Firma Jobst in Eigenregie ausgestattet worden, und in Eggenberg läuft ein eigenes Verfahren. Breitbandpate Martin Haller sieht die Chance, dass die Eggenberger vielleicht sogar ein Glasfaserkabel ins Haus gelegt bekommen.

Gemeinderat Ralf Schneider teilte mit, dass der Förderverein des Freibads knapp 9000 Euro auf die vergangene Saison "draufzahlen" muss. Die lange Öffnungszeit bis in den September hinein bescherte auch einen höheren Verbrauch und somit höhere Kosten. Der frostige Winter hat den Fliesen arg zugesetzt. Viele fleißige Hände sind gefordert, um das Freibad wieder auf Vordermann zu bringen. Der erste Arbeitseinsatz ist am Samstag, 25. März.

Ein Plan B ist gefragt

Die bisherige Kioskpächterin Eva Förster hat aus gesundheitlichen Gründen gekündigt. Ein Anwärter auf die Nachfolge wolle heuer noch nicht einspringen, würde aber im nächsten Jahr den Kiosk übernehmen, informierte Bürgermeister Hans Durst. Er habe ihm das nicht zugesagt, falls sich doch noch ein anderer Bewerber melden sollte. "Wenn sich niemand findet, braucht es einen Plan B", appellierte Durst an seine Gemeinderäte.

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