Neues Feuerwehrhaus oder ein Anbau ans alte?
Entscheidung fällt im April

Vor dem Rathaus in Eschenfelden sorgen die neue angelegte Busspur und das Wartehäuschen für mehr Sicherheit und Bequemlichkeit. Bild: rrd
Politik
Hirschbach
14.03.2018
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Während im Gemeinderat gleich mehrere Stühle wegen Krankheit leer bleiben, ist der Zuhörerraum im Rathaus Eschenfelden gut gefüllt. Auf Interesse stößt die künftige Bleibe für die Feuerwehr Hirschbach.

Eschenfelden. Architekt Urban Meiler erläuterte die Machbarkeitsstudie zu den Möglichkeiten, den gestiegenen Platzbedarf der Feuerwehr Hirschbach zu befriedigen. Ein Neubau am Haus der Begegnung würde voraussichtlich 370 000 Euro verschlingen, ein Anbau an das bestehende Gerätehaus "nur" 72 000 Euro. Angesichts dieser Zahlen dürfte die preiswertere Variante wohl den Vorzug erhalten. In der Aprilsitzung soll die Entscheidung fallen.

Bürgermeister Hans Durst berichtete über die Auflösung des Hauptschulverbands Neukirchen-Königstein. Die erwarteten Schülerzahlen ließen keine andere Wahl. Wie es danach weitergeht, sei noch offen. Zunächst hat das Schulamt das Wort. Für die Hirschbacher Schüler kämen die Unterrichtsorte Sulzbach-Rosenberg oder Auerbach in Betracht. Dabei stelle sich die Frage der Kosten und der Machbarkeit.

Eingehend diskutierte der Rat die Überarbeitung der Wanderwege auf dem Gemeindegebiet. Audiostationen oder QR-Codes fasste er ebenso ins Auge wie einen Rundkurs von West nach Ost durch das gesamte Gemeindegebiet. Der Ziegenwanderweg sollte mit neuen Schautafeln ausgestattet werden, weil sie stark gelitten haben, teils auch durch mutwillige Zerstörungen. Dazu wird nach Zuschussmöglichkeiten gesucht. Dass es auf diesem Gebiet Investitionsbedarf gibt, war Konsens.

Die Bushaltestelle vor dem Rathaus verfügt mittlerweile über ein Wartehäuschen. Damit ist die Baumaßnahme abgeschlossen. Allerdings scheint die Busspur von manchen Leuten mit einem Parkplatz verwechselt zu werden. Abgestellte Fahrzeuge haben schon das eine oder andere Mal gestört, auch bei der Pelletsanlieferung für das gemeindliche Wärmekraftwerk.

Mit einem Flyer will die Gemeinde Badegäste animieren, Verbesserungsvorschläge für das Freibad zu machen und vielleicht die Kosten noch an der einen oder anderen Stelle zu senken. Zu einer Mitgliedschaft im Förderverein ZEN konnte sich der Gemeinderat nicht durchringen.

Ja sagte der Rat zur Wahl von Richard Leißner zum Kommandanten der Feuerwehr Eschenfelden und zum vorliegenden Bauantrag von Daniela Reisch, die in Oberklausen ein neues Wohnhaus mit Nebengebäude plant. Außerdem sucht die Gemeinde einen Inklusionsbeauftragten. Bürgermeister Durst freut sich über jeden Vorschlag.

Hinter verschlossenen TürenÜber Auftragsvergaben, die in der nichtöffentlichen Sitzung im Februar auf der Tagesordnung standen, informierte Bürgermeister Hans Durst. Sie betrafen die Fassadensanierung am Rathaus und die Ortsabrundung in Riglashof.

Im Reichental wird es zwei Bauabschnitte geben, um die Straße nach Loch verkehrsgerechter zu gestalten. Angefangen wird mit der Überarbeitung der Asphaltdecke vom Wanderparkplatz bis zur Gemeindegrenze, später folgt dann der Ausbau vom Dorfplatz bis zum Wanderparkplatz. Dabei soll der Graben beim Gasthaus Goldener Hirsch verschwinden und die Straße mehr Platz bekommen. (rrd)
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