27.03.2018 - 20:00 Uhr
Hohenburg

Jahresversammlung der Trachtenkapelle Hohenburg Vereinsarbeit lässt aufhorchen

Musik verbindet die Menschen - auch in Hohenburg. Die Trachtenkapelle gilt hier als einer der wichtigen und anerkannten Kulturträger. Umso interessanter ist, wer die Geschicke der Gruppe leiten wird.

Trachtenkapellenvorsitzender Markus Mitschke (links) freut sich über die tragfähige und erfahrene Vorstandsgruppe. Dazu gratuliert auch Bürgermeister Florian Junkes (rechts).
von Paul BöhmProfil

Bei den anstehenden Neuwahlen der Trachtenkapelle gelang es auf Anhieb, einen tragfähigen Vorstand für die nächsten drei Jahre zu wählen. Vorsitzender bleibt Markus Mitschke, sein Vertreter ist Benjamin Siegert. Um die Kassengeschäfte kümmert sich Elisabeth Geitner. Die Vereinschronik wird weiterhin von Marion Irlbacher aufgezeichnet. Zu Besitzern wurden Georg Kölbl, Sylvia Kopp, Julia Wittmann, Nicole Mitschke, Magdalena Geitner und Georg Paulus gewählt.

169 Mitglieder zählt derzeit die Kapellengemeinschaft. Knapp fünfzig Musiker sind bei der Trachtenkapelle angesiedelt. Wie Markus Mitschke informierte, waren der Auftritt bei der Amberger Luftklangmeile und die Fahrt nach Mötsch/Eifel, die Heimat von Michael Schäfer, besondere Auftritte gewesen. Insgesamt spielte die Gruppe rund 30 Auftritte. Zehn Nachwuchsleute schafften den Sprung in die Kapelle. Zum Stammorchester zählen derzeit 47 Personen. Von einer gesellschaftlich sehr gut ausgerichteten Kapelle sprach der musikalische Leiter Michael Schäfer. In diesem Jahr wird die Blaskapelle aus Mötsch zu einem Gegenbesuch beim Maifest erwartet werden. Gute Resonanz hat die Trachtenkapelle mit ihrer Abendserenade, dem Auftritt bei der Luftklangmeile und beim Weihnachtskonzert aus der Bevölkerung bekommen. Zu einem Wertungsspiel will man heuer nach Mittelfranken fahren.

Ein Augenmerk wollen die Hohenburger auch künftig auf die Nachwuchsarbeit legen. Jugendleiter Julian Schwarz skizzierte die Arbeit in der Jugendgruppe. "Vorspielnachmittage, Spieleabende, Fackelwanderung und andere Treffen im Probenheim sind auch künftig für unsere Gruppe geplant und sollen den Zusammenhalt fördern. Wir freuen uns auf jeden, der zu unserer Gemeinschaft kommen will." Bürgermeister Florian Junkes betonte die Wichtigkeit, eine eigene Blaskapelle im Ort zu haben.

Mit einer Ehrung wurde vonseiten des Nordbayerischen Musikbundes Anja Paulus für 30 Jahre aktives Musizieren bedacht. Ebenfalls seit 30 Jahren ist Marion Irlbacher mit dabei. Für zehn Jahre aktives Musizieren waren dies Natalie Reiser und Matthias Lutter, für fünf Jahre Christoph Reindl.

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