Brücke über den Haunserbach Thema im Rat
Sanierung oder Neubau?

An der Brücke über den Hausnerbach in Allersburg muss etwas gemacht werden - ob Neubau oder Sanierung, darüber entscheidet der Marktgemeinderat in seiner Jahresschlusssitzung. Bilder: sön (2)
Politik
Hohenburg
16.12.2016
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Gesperrt ist der Treppenaufgang hinaus zur Allersburger Kirche. Jetzt soll ein letzter Versuch unternommen werden, eine Sanierung zu bewerkstelligen.

Sanierung oder Neubau? Vor dieser Frage stehen die Hohenburger Markträte. In ihrer jüngsten Sitzung diskutierten sie über die Zukunft der Brücke über den Hausnerbach in Allersburg. Eine Antwort haben sie aber noch nicht gefunden.

(bö) Zwei Varianten stehen zur Debatte: Man könnte die Brücke ohne Fördermittel sanieren, aber auch ein Neubau wäre möglich - unter Einhaltung des Eurocodes für Brückenbauwerke gäbe es dafür auch Fördermittel.

Wie das Statiker-Büro Steinert und Trösch informierte, müssten für die Reparatur etwa 120 000 Euro kalkuliert werden. Ein Neubau würde knapp 450 000 Euro kosten; bei einer Förderung von etwa 70 Prozent läge der Gemeinde-Anteil hier bei 135 000 Euro. Mit einem Vorteil: Die neue Brücke dürfte dann auch von Schwerlastfahrzeugen (Müllabfuhr und Landwirtschaft) benutzt werden. Eine Entscheidung darüber wollen die Räte in ihrer Jahres-Schlusssitzung treffen.

Der Markt Hohenburg will zunächst keinen zentralen WLAN Hotspot am Rathaus errichten. Für den Tourismus sei davon kein zusätzlicher Anreiz zu erwarten. Und wegen der Ausdehnung der Gemeinde soll kein zentraler Ort für einen solchen Internetzugang vorgegeben werden.

Im Ortsteil Egelsheim wird eine Feuerschutz-Sirene errichtet. Bürgermeister Florian Junkes informierte dazu aus einem Antrag der Feuerwehr Mendorferbuch-Egelsheim an den Markt Hohenburg. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 10 000 Euro. Der Sirenen-Standort bei der Egelsheimer Trafostation wird favorisiert: Er ist bereits mit den Anliegern abgesprochen.

Zur Sanierung der beiden Häuser Marktplatz 10 und Nikolaus-Erb-Straße 1 informierte Junkes den Rat über eine Besprechung mit der Kirchenverwaltung. Laut Marktgemeinderat Klaus Falk hat die Kirchenverwaltung der Planung bereits zugestimmt. Die endgültige Entscheidung des bischöflichen Baureferates steht noch aus. Über den Mietpreis des Wohnbereichs aus dem Anwesen Marktplatz 10 für die Pfarrei hat man sich einigen können.

FelssicherungFür die Felssicherung bei Allersburg wurde die bereits abgeschlossene Vorfinanzierungs-Vereinbarung mit dem Freistaat Bayern, vertreten durch die Straßenbauverwaltung, und dem Markt Hohenburg, modifiziert.

Weil hier eine zweckgebundene Bedarfszuweisung von 330 000 Euro gewährt wird, erkennt der Markt die Pflicht an, die Kosten für die gesamte Sicherungsmaßnahme zu tragen. Er akzeptiert die Kostenbeteiligung des Freistaats von 35 Prozent zur Sicherungsmaßnahme. Der Markt übernimmt laut Vereinbarung die Restkosten für den Bereich an der Staatsstraße in Höhe von 65 Prozent.

Zum Sachstandsbericht einer eventuell noch notwendig werdenden Felsensicherung in der Nähe der Steinernen Jungfrau beauftragt der Markt Hohenburg das Geo-Institut Kahlhammer mit einer gutachterlichen Felsuntersuchung. Ein darunter wohnender Allersburger fürchtet, in Gefahr zu sein und hatte deshalb im Rathaus vorgesprochen. (bö)

Nach Auskunft von Bürgermeister Florian Junkes hat es in Adertshausen einem Termin mit dem Wasserwirtschaftsamt für die Sicherung einer Quelle gegeben. Die Arbeiten werden für das nächste Jahr eingeplant.

Nach 45 Jahren beendet Karolina Wein ihren ehrenamtlichen Dienst im Hohenburger Friedhof. Dafür bedankte sich Junkes.

Anfragen kamen zur Essenslieferung für die Mittagsbetreuung im Kindergarten Mendorferbuch. Der Preis für das Mittagessen ist dort von 3,50 auf fünf Euro angehoben worden. Es geht noch um den Transport.

Nach wie vor noch nicht spruchreif ist die angedachte Sanierung der baufälligen Treppe zur Allersburger Kirche. Wie dazu im Marktrat zu hören war, gilt es zu überdenken, ob die Kosten im Verhältnis zum Nutzen stehen.

Ohne diese Treppe verlängert sich der Weg zur Kirche nämlich lediglich um 15 Meter. Marktgemeinderat Alois Siegert bat trotzdem darum, noch einen Versuch für eine Sicherung zu unternehmen.

Ein Antrag von Alois Siegert zum Räumen des Radweges zwischen Allersburg und Ransbach soll in den Fraktionen vorbesprochen werden, bevor er als Tagesordnungspunkt auf die Sitzung kommt. Gewarnt wurde allerdings davor, dass damit Präzedenzfälle für andere Gemeindeteile geschaffen werden.

Die Containerplätze in Allersburg und Hohenburg werden vom Landkreis neu befestigt. (bö)
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