02.03.2018 - 20:00 Uhr
Hohenburg

Größere Schäden bei Berghausen Manöver hinterlässt Schlachtfeld

Mit einem massiven Manöverschaden in Berghausen muss sich der Marktrat Hohenburg befassen. Ebenso geht es in der Sitzung um Bauangelegenheiten.

Größere Manöverschäden hat ein Militärkonvoi der US-Streitkräfte bei Berghausen hinterlassen. Sie fanden offensichtlich nicht den richtigen Weg nach Hohenfels. Der Schaden liegt im fünfstelligen Eurobereich, heißt es.
von Paul BöhmProfil

Eine Kolonne von US-Militärfahrzeugen fuhr vor wenigen Tagen in Berghausen größere Teile eines Gemeindeweges in Grund und Boden, ehe der Konvoiführer wieder den Weg nach Hohenfels fand. Der Schaden wird mit einem fünfstelligen Euro-Betrag beziffert.

Beim Thema Feuerwehren beschließt der Marktgemeinderat in seiner Sitzung die Auftragsvergabe eines mittleren Löschfahrzeuges (MLF) für die Wehr Mendorferbuch-Egelsheim zum Preis von 270 000 Euro. 56 400 Euro bekommt man über Zuschüsse zurück. Für das Fahrgestell muss die Gemeinde 72 000 Euro überweisen, der feuerwehrtechnische Aufbau kommt auf 170 000, die technische Beladung auf 20 000 und die Atemschutzausrüstung auf 8000 Euro.

Für den Neubau der oberen Lauterachbrücke wird der Markt kleinere Teilflächen im Brückenbereich dem Freistaat Bayern, vertreten durch das Straßenbauamt Amberg-Sulzbach, zur Verfügung stellen. Dies genehmigten die Räte ebenso wie den Abschluss einer Vereinbarung wegen der Entwässerung des Straßenkörpers und der Fahrbahn in die gemeindliche Kanalisation. Mit einem Baubeginn der oberen Lauterachbrücke ist jedoch erst im Frühjahr 2019 zu rechnen. In den vergangenen Tagen wurde der Markt als erste Natura-2000-Gemeinde in Deutschland durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz ausgezeichnet. Sebastian Schärl sah darin eine große Chance, mit der Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur weiteren Entwicklung der Gemeinde und der Naturparkregion Hirschwald den Natur-, Arten- und Denkmalschutz voranzubringen.

Zum Breitbandausbau in der Gemeinde informierte Bürgermeister Florian Junkes, dass die neuen DSL-Anschüsse aus dem ersten Bauabschnitt bereits ab Mitte 2018 nutzbar werden. DSL-Anschüsse aus dem 2. Bauabschnitt können voraussichtlich gegen Ende 2019 gebucht werden. Etwa 400 000 Euro gibt man in Hohenburg für den Ausbauabschnitt Eins aus, für den 2. Bauabschnitt sind es etwa 1,2 Millionen Euro. Die Fördersätze für Hohenburg liegen bei 90 Prozent, hieß es in der Versammlung. Zum Bauabschnitt zwei gehören: Der Sternfall, die Ortschaften und Weiler Malsbach, Ödenwöhr, Papiermühle, Busunternehmen Lindner, Waffenmühle, Berghausener Weg, Gewerbegebiet Hohenburg, Unterlammerthal, Weihermühle, Stettkirchen, Bauhof, Randgebiete von Adertshausen Richtung Hohenburg, Aicha, Schwarzmühle, Taubenbach, Voggenhof, Lohe und Spieshof. Dies sind 79 Haushalte, zu denen direkt ein Glasfaserkabel verlegt wird.

Wie Junkes informierte, wurde der Landkreis wegen des Radwegausbaues zwischen Allersburg und Malsbach angeschrieben. Kurz vor der Vergabe steht der Brückenbau über den Hausnerbach in Allersburg. Wenn es die Witterung zulässt, wird mit dem Brückenneubau im benachbarten Malsbach begonnen werden, so die Information in der Sitzung.

Bei der Notrufwahl 112 aus dem Vodafone-Netz im Bereich von Adertshausen landet man derzeit öfter bei der Leitstelle in Regensburg, wurde angemahnt. Mit dem Staatsstraßenausbau im Lauterachtal wird wohl so schnell nichts werden. Aus einem Schreiben des Staatlichen Straßenbauamtes informierte Junkes, dass dieser auch nicht etappenweise vorgesehen ist. Ertüchtigungen an schlechten Abschnitten können wohl vorgenommen werden. Der Grund sei die Vielzahl von stark befahrenen Straßen, die auf einen Ausbau warten. Zugestimmt hat das Gremium dem Feuerwehrgerätehausanbau in Mendorferbuch.

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