16.02.2018 - 13:54 Uhr
Hohenburg

Hohenburg nutzt Erneuerung der Oberen Lauterachbrücke Neuer Festplatz an der Uferpromenade

Eine Chance, die man nutzen sollte? Weil die Obere Lauterachbrücke erneuert werden muss, hat der Hohenburger Gemeinderat diskutiert, ob sich ein Ausbau der Uferpromenade zu einem Festplatz lohnen würde. Trotz der möglichen hohen Kosten nickte das Gremium das Vorhaben ab.

An der Uferpromenade der Lauterach soll im Zuge der Erneuerung der Oberen Lauterachbrücke ein neuer Festplatz gebaut werden. Dafür hat der Marktgemeinderat Hohenburg einstimmig in seiner jüngsten Sitzung plädiert. Bild: bö
von Paul BöhmProfil

Grundsätzlich steht der Markt Hohenburg hinter der Erneuerung der Oberen Lauterachbrücke in Hohenburg durch das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach. Bei der jüngsten Marktgemeinderatssitzung wurde zwar schon über Umleitungspläne diskutiert, aber das wird noch seine Zeit dauern. Voraussichtlich ist nach Auskunft des Bauamts erst im Frühjahr 2019 mit einem Baubeginn zu rechnen.

Bürgermeister Florian Junkes (CSU-FW) erklärte, dass im Zuge des Brückenneubaues auch die Starkstromleitung an der Uferpromendade der Lauterach abgebaut und durch ein Erdkabel ersetzt werde. Der Plan ist, die Bauarbeiten zum Anlass zu nehmen, um in der Nähe der Kunstwanderstation einen Festplatz auszubauen. Vorgesehen ist, auch gleich einen Wasser- und Abwasseranschluss zu schaffen.

Dabei ist es möglich, eine Stromleitung von der nächstgelegenen Anschlussmöglichkeit zum Festplatzgelände mitzuinstallieren. Dass es um Gesamtkosten von etwa 22 000 Euro geht, rund 15 000 Euro für die Verlegung der Stromkabel und gut 7000 Euro für andere Arbeiten, sorgte indes für ausgiebige Diskussion im Gremium. Etwa 250 Meter Stromkabel müssten für die Versorgung des Festplatzes verlegt werden.

Einstimmige Entscheidung

Die Markträte fragten sich, wie oft der Festplatz genutzt werde und ob sich Idee daher lohne. Außerdem gab es Bedenken wegen der Anwohner am Kalvarienberg sowie entlang der Lauterach im alten Ortskern.

"Man sollte erst feststellen, wofür der Festplatz genutzt werden kann, ehe wir das Bauvorhaben angehen", plädierte Marktrat Josef Gmach (UWG) für ein Konzept. Junkes sah die Maßnahme als eine "große Chance, einen zentralen Festplatz zu schaffen." Sein Parteikollege Josef Weigert beurteilte den Ausbau "als einen langfristigen Plan für die Gemeinde." Es sei eine Möglichkeit, die man nutzen solle. Einstimmig entschied sich das Gremium, den Ausbau des Platzes anzugehen.

Aus der Sitzung

Neu erlassen hat der Marktgemeinderat eine Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen . Angepasst wurde auch die Satzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung des Markts (Wasserabgabesatzung). Beide Änderungen hat die überörtliche Rechnungsprüfung angeregt.

Für die Sanierungsarbeiten der Filialkirche St. Konrad in Mendorferbuch genehmigte der Marktgemeinderat einstimmig eine Zuwendung von 5000 Euro.

Unter dem Punkt "Feuerwehrangelegenheiten " sind Erich Dieling als stellvertretender und Martin Falk als dritter Kommandant bestätigt worden. (bö)

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