Sicherungsmaßnahme für Fels bei Allersburg
Steinerne Jungfrau hinter Gitter

Die steinerne Jungfrau von Allersburg ist gut gesichert, die Maßnahme kostete rund 450 000 Euro. Bild: bö
Politik
Hohenburg
30.12.2016
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Hinter Gittern ist jetzt die steinerne Jungfrau von Allersburg. Bis zu sieben Meter lange Spezialanker brachte eine auf einem Schreitbagger montierte Bohrlafette in den Baugrund ein, um Abspannvorrichtung und Stahlzaun Halt zu geben.

In den Tagen vor Weihnachten war die Abnahme der Sicherungsmaßnahme mit Vertretern des Marktes Hohenburg, des Staatlichen Bauamtes und anderer Fachstellen sowie der bauausführenden Firma erfolgt. Kleinere Restarbeiten seien inzwischen auch abgeschlossen, informierte Bürgermeister Florian Junkes den Gemeinderat.

Winterdienst im Januar

Die Kosten der Felssicherung beliefen sich auf rund 450 000 Euro und werden im Wesentlichen von der Marktgemeinde als Eigentümer des Hanges, von dem die Gefahr des Felssturzes ausgegangen war, getragen. Der Freistaat als Baulastträger der Staatsstraße 2235 beteilige sich anteilig und finanziere vorerst den Teil vor, der ausschließlich dem Schutz der Staatsstraße diene, hieß es bei der Sitzung weiter. Die Anfrage von Marktrat Alois Siegert zur Räumung des Radweges zwischen Ransbach und Adertshausen in der Winterzeit soll auf die Tagesordnung im Marktgemeinderat kommen. Bürgermeister Florian Junkes sagte zu, dass über die künftige Organisation des Winterdienstes in der ersten Sitzung des neuen Jahres beraten und beschlossen werde.

Termin wegen Burgruine

Wie der Rathaus-Chef weiter informierte, ist im Januar ein Termin mit Diplom-Ingenieur Friedrich Roskamp vom Landesamt für Denkmalpflege wegen dringend zu ergreifender Maßnahmen auf der Burgruine Hohenburg. Die Sanierungsarbeiten im Feuerwehrhaus in Hohenburg seien abgeschlossen, am Montag, 2. Januar, ist Gesellschaftstag in den renovierten Räumen. Zum Breitbandausbau erklärte Florian Junkes, dass derzeit die abgegebenen Angebote geprüft werden.

Wie der Bürgermeister auf Anfrage weiter mitteilte, liegen seitens der Hauptausschusssitzung des bischöflichen Baureferates wegen der Entscheidung zur Sanierung des Gebäudes Markplatz 10 und Nikolaus-Erb-Straße 1 noch keine Infos vor.
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