Umfangreiche Tagesordnung - damit zum Jahresende hin ist
Ransbacher Dorfgemeinschaftshaus nimmt Formen an

An dieser Stelle soll das Ransbacher Dorfgemeinschaftshaus samt eines Feuerwehrgerätehauses gebaut werden. Den Planungen wurde zugestimmt - jetzt laufen die Förderanträge an. Bild: bö
Politik
Hohenburg
17.12.2016
51
0

Der Marktgemeinderat in Hohenburg steht einstimmig hinter dem Projekt "Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses mit Feuerwehrgerätehaus in Ransbach". Dies war einer der Punkte, die das Gremium behandelte.

(bö) Bürgermeister Florian Junkes erläuterte in der Sitzung, dass der Bauantrag auch Grundlage für die Prüfung der Zuwendungs- und Fördermöglichkeiten des Amts für Ländliche Entwicklung und von europäischen Fördermitteln für den Bau sei. Für die Gesellschafterverwaltung der Solarpark-Hohenburg-GmbH berichtete Geschäftsführer Theo Fochtner, dass im Jahr 2015 knapp 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom aus der Photovoltaikanlage auf dem Aichaer Berg ins Netz eingespeist werden konnten.

Der Erlös dafür betrug 500 000 Euro. Der Jahresüberschuss in Höhe von 53 000 Euro wurde aufgrund des Aufsichtsratsbeschlusses auf neue Rechnung vorgetragen. Das Ursprungsdarlehen zum Bau der Anlage in Höhe von 5,1 Millionen Euro konnte zum 31. Dezember 2015 bereits auf knapp 2,7 Millionen Euro abgebaut werden. Wie in der Sitzung zu hören war, stellt die Ertrags- und Finanzlage ein zufriedenstellendes Gesamtbild dar. Bis Oktober 2016 betrachtet, liegen die Einnahmen bei 455 000 Euro. Der Markt Hohenburg erteilte als Gesellschafter der Solarpark Hohenburg GmbH dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung einstimmige Entlastung.

Darlehen zurückbezahlt

Vorzeitig zurückbezahlt wurde ein Darlehen bei der Sparkasse Amberg- Sulzbach in Höhe von 455 000 Euro. Damit verringert sich die Verschuldung des Marktes auf 2,8 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt damit zum Jahresende 2016 auf 1780 Euro.

Zu gesetzlichen Änderungen im Umsatzsteuerrecht beschloss das Gremium, dass der Markt Hohenburg für sämtliche, nach dem 31. Dezember 2016 und vor dem 1. Januar 2021 auszuführenden Leistungen weiterhin die derzeit geltende Fassung des Umsatzsteuerrechtes anwenden will. Eine Erklärung gegenüber dem Finanzamt wird abgegeben, so der Sitzungsbeschluss.

Wie dem Bayerischen Landesamt für Statistik zu entnehmen ist, beträgt die Steuerkraft in Hohenburg derzeit 560 Euro. Der Handyempfang soll verbessert werden. Dazu hatte sich Bürgermeister Junkes an das zuständige Ministerium in München gewandt. Derzeit prüfen die Netzplaner, ob sich die Versorgung optimieren lässt.

Zum Antrag des Katholischen Pfarramtes Hohenburg auf verlängerte Förderung für U3-Kinder gewährt der Markt im Jahr 2016 für Mädchen und Buben, die während des laufenden Jahres das dritte Lebensjahr vollenden, bis zum Ende des jeweiligen Kindergartenjahres eine erhöhte Förderung. Da es sich hierbei um eine freiwillige Leistung handelt, ist für 2017 und künftige Jahre eine erneute Beschlussfassung erforderlich.

Ein Termin mit dem Wasserwirtschaftsamt zur Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis für den Brunnen in Voggenhof wird im Januar 2017 stattfinden.

Wie der Rathauschef informierte, soll das Jahresdefizit des Tierschutzvereins vom Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg getragen werden. Die künftige Umlage soll anstelle von 50 Cent auf einen Euro pro Einwohner angehoben werden. Die Abstimmung dazu erfolgt erst, wenn die Kosten für den Neubau des Hundetraktes bekannt sind, so Junkes.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.