01.12.2016 - 02:00 Uhr
HohenburgOberpfalz

Die Nutzung der Selbsthilfeeinrichtung kann sich sehen lassen Hohenburger Rufbus kommt gut an

563 Personen befördert und 20 600 Kilometer gefahren: Das ist die Bilanz des Hohenburger Seniorenshuttles. Er kommt gut an.

Der Seniorenshuttleservice in Hohenburg kommt bei den Leuten gut an. Gesucht werden Freiwillige, die Fahrdienste anbieten können. Das sind die derzeit ehrenamtlichen Fahrer (von links): Egon Wittl, Erwin Wolfsteiner, Konrad Lenz, Olga Kahlmeyer, Hans Kahlmeyer, Hans Seitz, Hans Sperber und Wolfgang Preibisch. Bild: bö
von Paul BöhmProfil

(bö) Seit April 2014 sind die ehrenamtlichen Fahrer für ältere Menschen aus der Gemeinde unterwegs. Sprecher Wolfgang Preibisch zog zum Jahresende Bilanz. "Gestartet sind wir mit der Idee, zu festen Zeiten an Werktagen zum Arzt zu fahren. Dies stellte sich schnell als nicht durchführbar heraus, da die Senioren nicht immer zu unseren Fahrzeiten ihre Termine bekamen", so Preibisch. Das Team stellte auf eine zweitägige Voranmeldung um. "Das klappt jetzt wunderbar." Der Shuttleservice bringt die Senioren zum Arzt, Physiotherapeuten und auch wieder zurück. Das Projekt werde mittlerweile so gut angenommen, "dass wir Arzttermine für die Senioren ausmachen, um noch freie Transportmöglichkeiten zu finden". Wer sich als Fahrer beim Shuttleservice beteiligen möchte, kann sich bei der Gemeindeverwaltung anmelden. Für die Senioren entstehen keine Kosten, jedoch sind Spenden erwünscht, um die Benzinkosten zu decken. Erreichbar ist der Hohenburger Shuttledienst bei Wolfgang Preibisch unter 09626/912393.

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