Förderverein freut sich über rasanten Mitgliederzuwachs
154 Leute helfen Helfern vor Ort

Mit solchen Westen sind schon in vielen Gemeinden die Helfer vor Ort ausgestattet. In Hohenburg haben sie seit Mai sogar ein eigenes Einsatzfahrzeug, nachdem auch der Förderverein kräftig Werbung für diese Aufgabe macht. Bild: brü
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Hohenburg
03.12.2016
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Das Bild einer rührigen Organisation zeichnete die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Helfer vor Ort Hirschwald. Das lässt sich schon allein am Mitgliederzuwachs festmachen. Denn bis November ist die Zahl der Mitstreiter binnen zwei Jahren auf 154 rasant gestiegen. Was deutlich zeigt, dass mittlerweile erkannt wurde, wie eminent wichtig und lebensrettend die Helfer vor Ort (HvO) sind, freute sich Vorsitzender Ulrich Hager.

Im Dorfhaus in Allersburg waren 2. und 3. Bürgermeister Manfred Braun bzw. Georg Reis (Hohenburg) dabei, als Hager für 2016 eine erfolgreiche Bilanz zog - wohl mit dem absoluten Höhepunkt am 29. Mai: Beim Feuerwehrfest in Ransbach wurde das neue Fahrzeug für die Helfer vor Ort eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Das ausgearbeitete Spendenkonzept des Fördervereins habe dabei seine Wirkung nicht verfehlt, betonte Hager.

HvO-Leiter Benny Wood sei für die Anschaffung und die Arbeiten rund um das Auto wesentlich beteiligt gewesen. Neun Firmen, Vereine und Privatpersonen dankte er stellvertretend für alle, die sich mit einem Obolus engagiert hätten. Die Gesamtkosten betrugen 6500 Euro, gab Kassier Karl Schmidt bekannt. Dank galt auch der FFW Ransbach und weiteren teilnehmenden Vereinen und Verbänden für die "herausragende Unterstützung am Tag der Weihe".

Hager und Schriftführer Michael Wittl informierten die Mitglieder darüber, dass inzwischen in Schmidmühlen ein neuer HvO-Standort eingerichtet wurde. Die zwei Helfer (Sandra Schmidt und Max Heimerl) seien dort künftig als First Responder mit der Feuerwehr tätig. Die Kooperation mit Schmidmühlen betrachtete Hager als "weitere Verbesserung der Versorgung in unserem Raum".

Unterschrieben wird nach seiner Auskunft, nachdem der Inhalt zwischenzeitlich fertiggestellt wurde, der Vertrag von Förderverein und BRK für den Betrieb des neuen Einsatzfahrzeugs. In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende auch dem BRK-Kreisverband und den Helfern vor Ort für ihre wertvolle Arbeit.

HintergrundAn Arbeit hat es den Helfern vor Ort Hirschwald bislang nicht gemangelt. Stützpunktleiter Benny Wood listete allein bis Ende Oktober 69 Einsätze auf. Mit dem neuen Fahrzeug seien bereits 36 davon mit einer Gesamtstrecke von 1630 Kilometern absolviert worden. Der Audi A 6 Quattro Kombi mit seiner zweckmäßigen Ausstattung sei von ihm selbst und dem Fahrzeugwart des BRK Amberg beim Roten Kreuz in Dortmund abgeholt worden.

Wood ging auf die Spendenaktion dazu ein und bedauerte, dass von den mit Masse in Hohenburg angeschriebenen Firmen "wenig Rückmeldung kam". Da sei es gut zu wissen, dass sich die Helfer vor Ort und ihr Förderverein in der Bevölkerung großen Rückhalts erfreuten. Dass der Verein solide gewirtschaftet hat, zeigte sich am positiven Haushalt, den Kassier Karl Schmidt skizzierte.

"Wer nicht bereit ist, die Arbeitsbedingungen der HvO-Leute zu professionalisieren, würdigt auch nicht die großartige ehrenamtliche Hilfe gegenüber in Not befindlichen Menschen", fasste Vorsitzender Ulrich Hager den Hintergrund zusammen. (e)
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